Mit den Stimmen von fünf der sechs Fraktionen des Landtags von Sachsen-Anhalt wurde die Parlamentsreform 2026 nach namentlicher Abstimmung beschlossen. Änderungen betreffen die Geschäftsordnung des Landtags und das Landesverfassungsgericht.
Sachsen-Anhalts Landtagspräsident Dr. Gunnar Schellenberger ist von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zum stellvertretenden Mitglied des Kuratoriums der Otto-von-Bismarck-Stiftung bestellt worden.
Wir suchen für den Starttermin 1. September 2026 eine Freiwillige (m/w/d) für den Bereich Öffentlichkeitsarbeit und politische Bildung: Hinter die Kulissen blicken und unser „Demokratiebotschafter“ für die junge Generation werden!
Im Zuge des aktuellen Landtagsumbaus wurde auch das Präsidentenbüro entkernt. Dabei kam zum Vorschein, dass Büro und Vorzimmer von einer ungewöhnlichen Zwischendecke aus Baumstämmen getragen werden.
Fünf von sechs Fraktionen haben einen gemeinsamen Gesetzentwurf für eine „Parlamentsreform 2026“ in den Landtag eingebracht. Ziel sei, die Arbeitsfähigkeit der politischen und juristischen Organe auch in Zukunft zu gewährleisten.
Die Fraktion Die Linke hat einen neuen Abgeordneten. Marco Heide aus Salzwedel rückt als Abgeordneter über die Landesliste der Partei in den Landtag nach. Sein Mandat hat er am 18. Februar 2026 angenommen, wie die Landeswahlleiterin informierte.
Die zuletzt fraktionslose Abgeordnete Nicole Anger hat ihr Landtagsmandat niedergelegt. „Wenn das Wesentliche gesagt, angestoßen und erkämpft ist, dann darf man auch loslassen“, schrieb Anger in einer Erklärung zu ihrem Rückzug.
Von Hause aus ist er bevollmächtigter Bezirksschornsteinfeger, nun rückt Oliver Stegert aus Gardelegen als Abgeordneter in den Landtag nach. Er übernimmt das Mandat vom kürzlich verstorbenen SPD-Kollegen Rüdiger Erben.
Mit 58 Ja-Stimmen (38 Nein) wählten die Mitglieder des Landtags Sven Schulze (CDU) zum neuen Ministerpräsidenten. In seiner Antrittsrede versprach Schulze Weiterentwicklung und zeigte sich stolz auf die Menschen im Land.