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Plenarsitzung

Ausstellungen

Der Landtag von Sachsen-Anhalt präsentiert regelmäßig in seinem Parlamentsgebäude Ausstellungen von Künstlerinnen und Künstlern sowie Vereinen und anderen Institutionen. Von Montag bis Freitag in der Zeit von 8 bis 18 Uhr können die Ausstellungen im Parlamentsgebäude am Domplatz besucht werden. Der Eintritt ist kostenfrei. Beim Besuch der Ausstellungen gelten die jeweils aktuellen pandemiebedingten Regelungen zum Infektionsschutz im Landtag (3G-Nachweis, Maske und Abstandsregelung). Besuche von Gruppen sind derzeit nicht möglich.

Mythos Wasser – Unikatlithografien von Angelika Flaig

26. April bis 12. Juni 2022

Bevor das Gebäude am Domplatz 6–9 in Magdeburg zum Landtag von Sachsen-Anhalt wurde, war es eine Ingenieurschule für Wasserwirtschaft. In den Kellern waren Versuchslabore zur Wassertechnik installiert und in den oberen Etagen befanden sich Lehr- und Schulräume. Die Ausstellung „Mythos Wasser“ greift somit zurück auf die erlebte Geschichte des Gebäudes und verbindet diese mit seiner Gegenwart. Denn die Künstlerin Angelika Flaig fertigte extra für den Landtag Unikatlithografien, die teils direkt, teils im übertragenen Sinne eine Beziehung zum Landtag besitzen. Historische Fotografien, die das Thema Wasser zeigen, wurden in einem künstlerisch aufwendigen Prozess des lithografischen Druckes weiterbearbeitet. Auf diese Weise sind neue Bilder entstanden, die in Fragmenten die Fotorealität beinhalten und gleichzeitig neue Assoziationen und Bildmotive für den Betrachter freigeben.  

Eine Hand mit einem Schwamm fährt über ein gedrucktes Bild

Frisch aus der Druckwerkstatt: Eine der geplanten Lithografien in der Ausstellung „Mythos Wasser“, die Magdeburger Sternbrücke über die Elbe.

Alles im Fluss – Skulpturen und Grafik von Matthias Trott

5. Juli bis 12. August 2022     

Die kommende Ausstellung von Matthias Trott geht mit seinen Werken von der Fläche in den Raum über. Seine freistehenden Skulpturen, menschliche Körper, die aus einem besonderen Holz herausgearbeitet wurden, werden in Korrespondenz mit seinen Holzschnitten ausgestellt. Die Skulpturen sind aus alten Gründungspfählen, die in der Elbe und bei Hafenanlagen verbaut waren, geschnitzt und gehauen. Teilweise wirken die Skulpturen sehr filigran, verletzlich und zart. Anderseits erscheinen sie brutal und gewaltvoll aufgrund ihrer Entstehung mit der Kettensäge.

Die Holzschnitte sind teilweise farbig umgesetzt und zeigen klare Formen menschlicher Körper. Die Formsprache der Skulpturen spiegelt sich in den Holzschnitten wieder. Es entsteht ein Wechselspiel zwischen beiden künstlerischen Techniken, die wie in einem Dialog zueinander treten. Ergänzt wird die Präsentation mit einigen in Stein gehauenen Köpfen-Artefakte. Matthias Trott studierte an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein Holzbildhauerei und arbeitet heute in Magdeburg.

Eine mit der Kettensäge geschaffene Holzskulptur eines Menschen.

Der Landtag von Sachsen-Anhalt zeigt die eindrucksvollen Holzskulpturen von Matthias Trott.

Die angegebenen Ausstellungstermine können sich im Einzelfall noch verschieben. Es wird empfohlen, sich über die Internetseite des Landtags aktuell zu informieren.

Sollten Sie Fragen zu einer der Ausstellungen haben oder daran interessiert sein, Ihre eigene Ausstellung im Landtag zu präsentieren, dann steht Ihnen für weitere Auskünfte Matthias Unfried (Tel. 0391 560-1258) als Ansprechpartner zur Verfügung.