Landtagspräsident Dr. Gunnar Schellenberger hat auch in diesem Jahr drei Sportvereine geehrt, die sich unter dem Dach des Behinderten- und Rehabilitations-Sportverbands Sachsen-Anhalt e. V. (BSSA) engagieren. Hauptanliegen des Fachverbands und seiner ihm angegliederten Vereine ist es, behinderten, chronisch kranken, leistungsgeminderten und älteren Menschen Möglichkeiten einer regelmäßigen sportlichen Betätigung mit medizinischer Überwachung im Rahmen eines vor Ort befindlichen Sportvereins zu bieten. Sport im Sinne von Bewegung und Spiel könne helfen, mit einer Behinderung bzw. Erkrankung besser umzugehen, sie akzeptieren zu lernen und somit das psychosoziale Wohlbefinden zu verbessern, so der BSSA.
Während der Ehrung sagte Dr. Gunnar Schellenberger, er wisse aus eigener Erfahrung, wie wichtig eine professionelle Betreuung während einer Rehabilitationsphase sei. „Die richtigen Übungen zu kennen und das richtige Programm zu durchlaufen ist von großer Bedeutung“. Ihm selbst hätten seine verschiedenen Reha-Aufenthalte immer sehr weitergeholfen. Daher liege es ihm auch sehr Herzen, jedes Jahre Vereine des BSSA für ihr Engagement und ihre geleistete Arbeit zu ehren. „Sie leisten eine ganz wichtige Arbeit für viele Menschen, die auf ihre Unterstützung angewiesen sind. Dafür möchte ich Ihnen sehr herzlich danken!“
Im Rahmen der Ehrung überreichte der Landtagspräsiden den drei Vereinen auch einen in Scheck in Höhe von je 300 Euro. Der Verein „SINE-CURA“ aus Gernrode wird das Geld für ein Familiensportfest nutzen, in Köthen werden neue Poolnudel und Aquadiscs für die Wassergymnastik angeschafft und der Verein „Fit und gesund“ in Naumburg möchte das Geld für ein Kinderschulprojekt verwenden.
Wer ist der BSSA und was macht er?
Der Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Sachsen-Anhalt e. V. ist der Zusammenschluss aller Behinderten- und Rehabilitationssportvereine sowie integrativer Gruppen zu einem Dachverband. Er vertritt die Interessen aller Mitgliedsvereine gegenüber Parlament, Regierung, Medien, Kostenträgern der Kranken-, Unfall- und Rentenversicherung, Förderern und Sponsoren sowie weiteren Partnern. Hauptanliegen des Fachverbandes ist es, behinderten, chronisch kranken, leistungsgeminderten und älteren Menschen Möglichkeiten einer regelmäßigen sportlichen Betätigung mit medizinischer Überwachung im Rahmen eines vor Ort befindlichen Sportvereins zu bieten. Sport im Sinne von Bewegung und Spiel kann helfen, mit einer Behinderung beziehungsweise Erkrankung besser umzugehen, sie akzeptieren zu lernen und somit das psychosoziale Wohlbefinden zu verbessern.

