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Plenarsitzung

Verkürzte Arbeitszeit ‒ Vorbild für Südkorea?

Eine Delegation der Nationalversammlung der Republik Korea hat unter der Leitung der Abgeordneten Soo-jin Lee am Montag, 8. Juni 2026, den Landtag von Sachsen-Anhalt besucht. Die Gruppe wurde vom Vorsitzenden des Ausschusses für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, Gordon Köhler, im Landtag willkommen geheißen.

Ein im letzten Jahr geplanter Besuch der Koreaner hatte kurzfristig nicht stattfinden können und wurde nun ‒ inklusive Gespräch mit Mitgliedern des Ausschusses für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung ‒ nachgeholt.

Der Vorsitzende des Ausschusses für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, Gordon Köhler (2.v.l.) hieß die Delegation aus Südkorea um die Abgeordnete der koreanischen Nationalversammlung, Soo-jin Lee (M.), im Landtag willkommen.

Der Vorsitzende des Ausschusses für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, Gordon Köhler (2.v.l.) hieß die Delegation aus Südkorea um die Abgeordnete der koreanischen Nationalversammlung, Soo-jin Lee (M.), im Landtag willkommen.

Beim Besuch in Deutschland legt die Delegation ihr Augenmerk unter anderem auf Praxiserfahrungen bei einer verkürzten Arbeitszeit. Südkorea befasse sich derzeit mit der Einführung einer Vier- bzw . Viereinhalb-Tage-Woche. In diesem Zusammenhang hätten die Abgeordneten mit großem Interesse zur Kenntnis genommen, dass beim Deutschen Roten Kreuz in Sangerhausen seit diesem Jahr eine Wochenarbeitszeit von 32 Stunden – und damit faktisch eine Vier-Tage-Woche – umgesetzt werde, hieß es aus den Reihen der Delegation. Die Delegation beabsichtigt, solche Praxisbeispiele aus Sachsen-Anhalt ‒ insbesondere im direkten Austausch mit dem Deutschen Roten Kreuz ‒ näher zu untersuchen und mögliche Ansätze für eine Übertragung auf Korea zu prüfen.