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Mittwoch, 25.11.2020

2 Termine gefunden

ICS Export
10:00 Uhr Datum: 25.11.2020

Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten

54. Sitzung
Magdeburg, Domplatz 6-9, Landtagsgebäude

lan054e7.pdf (PDF, 477 KByte)


10:00 Uhr Datum: 25.11.2020

Enquete-Kommission "Die Gesundheitsversorgung und Pflege in Sachsen-Anhalt konsequent und nachhaltig absichern!"

12. Sitzung
Die Sitzung findet im Rahmen einer Videokonferenz statt.

e10012e7.pdf (PDF, 473 KByte)


Plenarsitzung

Tiere, Pflanzen und Vögel besser schützen

Der industrielle Fortschritt der vergangenen 100 Jahre hat unsere Natur stark verändert. Das hat auch Folgen für manche Tiere und Pflanzen, immer mehr sind vom Aussterben bedroht, zum Beispiel der Laubfrosch, die Zwergfledermaus oder der Seeadler. Damit diese Tiere weiterhin eine Chance haben, in Europa zu leben, gibt es besondere Schutzgebiete, die „Natura-2000-Gebiete“. Die Europäische Union hat genau festgelegt, wie diese Schutzgebiete aussehen sollen. 

Offenes und Transparentes Verfahren

In Sachsen-Anhalt arbeitet die Regierung derzeit daran, diese Natura-2000-Gebiete im ganzen Land einzurichten. Denn zwischen Arendsee und Zeitz leben mehr als 120 gefährdete Tier-, Vogel- und Pflanzenarten. Darum hat sich Ende Februar auch der Landtag mit dem Thema beschäftigt. Im Umweltausschuss hat die Landesregierung genau präsentiert, wie der aktuelle Stand in dem Verfahren ist.

Konkret verantwortlich für das Verfahren ist das Landesverwaltungsamt (LVWA). Es hat eine „Landesverordnung über die NATURA-2000-Gebiete im Land Sachsen-Anhalt" erarbeitet. Sie soll im nächsten Jahr in Kraft treten. Die geplanten Naturschutzmaßnahmen betreffen mehr als 100 Städte und Gemeinden in Sachsen-Anhalt.

Mehr als 3500 Stellungnahmen

Gert Zender vom LVWA erklärte, dass die Bürgerinnen und Bürger von Anfang an in das Verfahren einbezogen wurden. Außerdem hatten Jäger, Fischer, Landwirte sowie Städte und Gemeinden die Chance, sich zu den geplanten Naturschutzmaßnahmen zu äußern. Insgesamt sind etwa 3 500 Stellungnahmen beim LVWA eingegangen. Sie alle werden in den nächsten Monaten ausgewertet.

Bis Ende 2018 legen Experten nun endgültig fest, wo ein Naturschutzgebiet entsteht. Dabei werden die Interessen des Naturschutzes mit den Interessen einer Gemeinde oder eines Eigentümers abgewogen. Am Ende soll für alle eine gute Lösung gefunden werden.

(Dies ist ein Angebot in Einfacher Sprache.)