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Samstag, 16.11.2019

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17:00 Uhr Datum: 16.11.2019

Landtagspräsidentin Brakebusch nimmt an der Barbarafeier des Bergmannvereins "Glückauf Anna" Harbke 1990 e. V. teil

39365 Harbke, Straße des Aufbaus 17, Kulturhaus Neue Heimat

Plenarsitzung

Volksbund-Sammler im Landtag ausgezeichnet

Landtagspräsidentin Gabriele Brakebusch empfing am Mittwoch, 18. Januar, Sammlerinnen und Sammler der Bundeswehr und der Reservisten im Landtag von Sachsen-Anhalt und dankte für die große Unterstützung für die Arbeit des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. Gemeinsam mit dem Landesvorsitzenden des Volksbunds, Dieter Steinecke, und dem Kommandeur des Landeskommandos Sachsen-Anhalt, Oberst Halvor Adrian, wurden die erfolgreichsten Sammler im Landtag geehrt. Bei der Haus- und Straßensammlung des Volksbunds kamen im Jahr 2016 insgesamt 19 071 Euro zusammen, die der Verein für die friedensfördernde Jugendarbeit einsetzen will. 

Landtagspräsidentin Gabriele Brakebusch wies auf die wichtige Rolle des Volksbunds in der Gesellschaft hin. Durch das uneigennützige Engagement der Menschen im Vereins werden unter anderem Kriegsgräber neu angelegt und gepflegt und die Toten so gewürdigt. Der jungen Generation werde auf besondere Weise das Bewusstsein für die Bedeutung von Krieg und die Wichtigkeit des Friedens und der Freiheit geschärft, so Brakebusch.

Hoffnung auf Ende von Krieg und Gewalt

Es sei ein uralter Menschheitstraum: keine Kriege und keine Gewalt, erklärte Oberst Halvor Adrian. Nach den Schrecken des Ersten Weltkriegs seien in Europa einige Jahre kämpferische Auseinandersetzungen kaum mehr vorstellbar gewesen. Der Zweite Weltkrieg habe die Menschen eines Besseren belehrt. Auch als 1990 der Kalte Krieg zu Ende ging, meinte man die Kriegsgefahren in Europa überwunden. Doch schon zwei Jahre später habe es Krieg auf dem Balkan gegeben. Der Wunsch nach langanhaltendem Frieden auf dem Kontinent sei für einige Länder bis heute unerfüllt geblieben. Die Arbeit des Volksbunds vermittle zumindest die Hoffnung auf ein Ende von Krieg und Gewalt. Man sei sich der Verantwortung gegenüber den Toten, aber auch gegenüber den Lebenden jederzeit bewusst.

Frieden und Demokratie sichern

Dieter Steinecke, selbst ein im Kriegsjahr 1944 geborenes Kind, zeigte sich dankbar für den seit mehr als 70 Jahren währenden Frieden in Deutschland. Es gelte, diesen Frieden und seine Grundlage, die Demokratie, jeden Tag zu verteidigen. „Der Volksbund leistet Versöhnung über den Gräbern, er leistet Arbeit für den Frieden“, betonte Steinecke. Man gebe den Toten ihre Würde zurück und mahne gegen die Verbrechen von Krieg und Gewalt.

Zum Landesverband Sachsen-Anhalt des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V.