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Mittwoch, 26.06.2019

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Plenarsitzung

Präsidentin schickt Grüße über das Radio

Landtagspräsidentin Gabriele Brakebusch hat am 10. Dezember 2016 in Burg Oberst Halvor Adrian die Anerkennungsmedaille des Landtags überreicht. Der Landeskommandeur der Bundeswehr in Sachsen-Anhalt erhielt die Medaille stellvertretend für alle rund 100 Soldatinnen und Soldaten aus Sachsen-Anhalt, die über Weihnachten und Neujahr im Auslandseinsatz sind.

Im Rahmen der Medaillenvergabe richtete sich Landtagspräsidentin Brakebusch über den Truppenbetreuungssender Radio Andernach auch direkt an die Soldatinnen und Soldaten in aller Welt. Ihre Grußworte werden am Heiligen Abend und den Weihnachtstagen über Radio Andernach ausgestrahlt.

Sachsen-Anhalt mit einzigartiger Tradition

Seit 2003 überreicht der Landtag die Anerkennungsmedaille als Zeichen des Dankes und des Respekts von Politik und Gesellschaft. Sachsen-Anhalt ist das einzige der 16 Bundesländer mit einer solchen Tradition. Landtagspräsidentin Gabriele Brakebusch sagte in ihrer Rede im Rahmen der Medaillenvergabe: „Mit der Medaille soll der Dank und die Wertschätzung der Landespolitik gegenüber den Soldaten ausgedrückt werden.“ Besondere Anerkennung zollte sie den Angehörigen der Soldaten, da sie an Weihnachten auf ihre Lieben verzichten müssten und nur skypen oder mailen könnten. „Sie alle sollen wissen, dass die Gesellschaft den Dienst ihrer Angehörigen sehr zu schätzen weiß.“

Ausdruck von Dank, Verbundenheit und Solidarität

Die Medaillenübergabe möge den Soldaten zudem Rückendeckung für ihre wichtigen Aufgaben weltweit geben, so Brakebusch. Sie sprach allen Anwesenden aus dem Herzen, als sie sagte: „Ich wünsche mir, dass alle Soldaten nach ihrem wichtigen Auslandseinsatz wieder gesund, munter und wohlbehalten nach Hause zu ihren Familien zurückkehren.“

Oberst Halvor Adrian freute sich, dass neben Landtagspräsidentin Gabriele Brakebusch auch zwei weitere Landtagsabgeordnete (Markus Kurze, Matthias Lieschke) zur Verleihung der Anerkennungsmedaille nach Burg gekommen waren. Sie würden als Teil der politischen Entscheidungsträger einen besonderen Schulterschluss mit den Soldatinnen und Soldaten beweisen und so ihre Verbundenheit und Solidarität mit ihnen ausdrücken.

Medaillen per Feldpost in Einsatzgebiete unterwegs

Die rund 100 Soldatinnen und Soldaten aus Sachsen-Anhalt seien derzeit in der Türkei, im Nord-Irak, in Afghanistan, auf dem Balkan, in Mali sowie im Libanon stationiert – unter ihnen Sanitäter aus Weißenfels, Logistiker aus Burg und Pioniere aus Havelberg, erläuterte Oberst Thomas Poloczek, Pressesprecher des Landeskommandos Sachsen-Anhalt. Aus eigener Erfahrung könne er sagen, dass die Medaillen sehr gut bei den Soldaten ankommen, da sie merkten, dass sich die Politik Gedanken mache.

Die meisten Medaillen seien bereits per Feldpost in die Einsatzgebiete unterwegs, so Poloczek weiter, sie würden dort den Soldatinnen und Soldaten in würdigem Rahmen überreicht. In Afghanistan seien die Medaillen sogar schon angekommen. Der Weg per Feldpost dauere zwischen vier Tagen und zwei Wochen.