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Samstag, 25.05.2019

1 Termin gefunden

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11:00 Uhr Datum: 25.05.2019

Feierstunde anlässlich des Jubiläums "70 Jahre Grundgesetz"

Teilnahme der Landtagspräsidentin auf Einladung des Präsidenten des Sächsischen Landtags und des Direktors der Sächischen Landeszentrale für politische Bildung
Plenarsaal des Sächsischen Landtags, Bernhard-von-Lindenau-Platz 1, 01067 Dresden

Plenarsitzung

Ausstellungen

Regelmäßig präsentiert der Landtag von Sachsen-Anhalt in seinem Parlamentsgebäude verschiedene Ausstellungen von Künstlerinnen und Künstlern sowie Vereinen und anderen Institutionen. Von Montag bis Freitag in der Zeit von 8 bis 18 Uhr können die Ausstellungen im Parlamentsgebäude am Domplatz besucht werden. Der Eintritt ist kostenfrei.

Einige waren Nachbarn: Täterschaft, Mitläufertum
und Widerstand während des Holocausts

8. bis 30. Oktober 2019

Der Holocaust wäre nicht möglich gewesen ohne die Mitwirkung zahlloser Menschen. Warum beteiligten sich einige eifrig und aktiv an der Verfolgung und Ermordung von Jüdinnen und Juden und anderen Bevölkerungsgruppen? Warum schwiegen so viele und nahmen die Verbrechen hin? Warum entschlossen sich so wenige, den Opfern zu helfen oder Widerstand zu leisten? Das Verhalten der Menschen reichte von behutsamen Zeichen der Solidarität mit den Verfolgten bis hin zu aktiven Rettungsversuchen, von der Duldung judenfeindlicher Maßnahmen bis hin zur bereitwilligen Zusammenarbeit mit den Tätern und zur eigenen Täterschaft.

Historische Aufnahmen beleuchten die unterschiedlichen Verhaltensweisen, mit denen die Menschen auf die Nöte ihrer jüdischen Klassenkameraden, Kollegen, Nachbarn und Freunde reagierten. Sichtbar werden Motive und Zwänge, die die individuellen Entscheidungen und Handlungen während des Holocausts beeinflussten. Gefördert von der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ präsentiert Miteinander e. V. die Ausstellung des United States Holocaust Memorial Museum vom 8. bis 30. Oktober 2019 im Landtag von Sachsen-Anhalt.

Die Eröffnung findet am 8. Oktober um 16 Uhr statt. Der Eintritt ist frei.

Schaulustige sehen zu, wie die Polizei Jüdinnen und Juden zur Deportation auf Lastwagen verlädt. (Kerpen, Deutschland, 1942.) Foto: Stadtarchiv Kerpen.

1989. Dreißig Jahre friedliche Revolution in Magdeburg

7. November bis 20. Dezember 2019

2019 jährt sich die friedliche Revolution in der DDR zum 30. Mal. Die Ausstellung zeigt eine Fotodokumentation von Matthias Pavel (Wenzel Oschington) aus jenen bewegten Tagen, Wochen und Monaten, aufgenommen in Magdeburg. Fotos, die Erinnerungen wecken. Mit seiner Kamera dokumentierte Pavel das Geschehen dieser Zeit, von den ersten Montagsdemonstrationen bis zum Sommer 1990. Die Auswahl zeigt die historische Kundgebung am 4. November 1989 auf dem Domplatz Magdeburg, wo sich Oberbürgermeister und Parteifunktionäre den Fragen der Bürger stellen. 50.000 Menschen auf dem Domplatz erwarten Antworten.

Fotografisch festgehalten sind auch die Demonstrationen verschiedener Interessengruppen (Neues Forum, SDP, SED, Allianz für Deutschland) und der sich im Verlauf der Zeit ändernde Charakter der Protestmärsche. So sind auch Kundgebungen der Rentner, HO-Mitarbeiter oder Studenten zu sehen, die in dem angestrebten Wandel und der Wiedervereinigung Gefahren sahen, bis hin zu den Wahlkampfauftritten westlicher Politiker auf dem Domplatz.

Die Ausstellung wird am 7. November 2019, 16.30 Uhr, eröffnet. Der Eintritt ist frei.

Demonstration auf dem Magdeburger Domplatz am 4. November 1989. Fünf Tage später fiel in Berlin die Mauer. Foto: Matthias Pavel

Mauern – Gitter – Stacheldraht

14. November bis 20. Dezember 2019

Im Jahr 1945 endete der von Deutschland begonnene Zweite Weltkrieg. Mit dem Zusammenbruch des NS-Regimes und den Plänen der Alliierten zu einer umfassenden Demokratisierung schöpften viele Menschen Hoffnung auf einen Neubeginn. Durch Unterdrückung und Terror errichtete die Sowjetische Militäradministration in ihrer Besatzungszone (SBZ) eine Diktatur nach dem Vorbild der kommunistischen Sowjetunion. Die Staatspartei SED regierte über 40 Jahre mit Alleinherrschaftsanspruch. Kritik und Widerspruch wertete das Regime als Angriff gegen die Herrschenden.

Die Repressionen in SBZ und DDR zwischen 1945 und 1990 waren vielseitig. Zu Leidtragenden wurden meist junge Menschen, die wegen ihrer Einstellung oder Lebensweise in Konflikt mit dem Staat gerieten. Die Ausstellung gibt ihnen ein Gesicht. Sie erzählt von den Schicksalen deportierter Frauen und Mädchen, von Internierten in deutschen und osteuropäischen „Speziallagern“, von politischen Häftlingen in DDR-Zuchthäusern, von an der innerdeutschen Grenze Zwangsausgesiedelten und von den durch die DDR-Staatssicherheit Verfolgten und Inhaftierten.

Die Ausstellung wird am 14. November 2019 um 16.30 Uhr eröffnet. Der Eintritt ist frei.

Flyer zur Ausstellung. Foto: UOKG e.V.


Sollten Sie Fragen zu einer der Ausstellungen haben oder daran interessiert sein, Ihre eigene Ausstellung im Landtag zu präsentieren, dann steht Ihnen für weitere Auskünfte Heike Haller  (Tel. 0391 560-1258) als Ansprechpartnerin zur Verfügung.