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Plenarsitzung

Transkript

Marcus Spiegelberg (AfD):

Vielen Dank. - Sehr geehrte Frau Landtagspräsidentin! Werte Damen und Herren des des Hohen Hauses! Liebe Bürger Sachsen-Anhalts! Uns liegt heute ein Antrag vor, welcher fußend auf der aktuellen Forderung der Liga der Freien Wohlfahrtspflege auf eine Anhebung und Dynamisierung der Barbeträge für Kinder und Jugendliche in den Hilfen zur Erziehung abzielt.

Dabei sollen laut Antrag der Inflationsausgleich der letzten 26 Jahre und die Empfehlung des Deutschen Jugendinstitutes zur Gestaltung von Taschengeldbeiträgen berücksichtigt werden.

Dem Ausschuss für Arbeit, Soziales und Integration soll unterdessen noch in diesem Jahr über die Umsetzung durch die Landesregierung berichtet werden.

Meine Damen und Herren! Wir als soziale Heimatpartei begrüßen diese dringend notwendige Initiative, welche unseren sozial- und bildungspolitischen Zielen entspricht. So ist neben der Gewährleistung von sozialer Gerechtigkeit für Kinder und Jugendliche und deren Recht auf eine gute Kindheit in unserem Land das Erlernen des weitsichtigen Umgangs mit Geld sehr wichtig für diese und bereitet sie auf ein selbstständiges und verantwortungsbewusstes Erwachsenenleben vor.

Negativbeispiele beim verantwortungsbewussten Umgang mit Geld kennen wir alle zur Genüge gerade auch im Hinblick auf zahlreiche Politiker aus der Bundesregierung und den verschiedenen Landesregierungen.

Es wird daher Zeit, die Versäumnisse der letzten Jahrzehnte seitens der regierungstragenden Fraktionen CDU und SPD aufzuarbeiten sowie die Landespolitik endlich im Sinne unserer Kinder und Jugendlichen und damit für die Zukunft unseres Landes voranzubringen.

Aus diesem Grund und ohne hier noch unnötig weiter zu philosophieren, meine Damen und Herren, sollten wir Fakten schaffen. Meine Fraktion wird dem vorliegenden Antrag daher sehr gern zustimmen und möchte auch die Koalitionsfraktionen zu selbigem im Ausschuss ermutigen. - Vielen Dank.

(Zustimmung)


Präsidentin Gabriele Brakebusch:

Vielen Dank, Herr Spiegelberg. Ich sehe auch hierzu keine Wortmeldung. Ich möchte Ihnen einen kleinen Hinweis geben - ich habe Sie schon mehrfach darauf hingewiesen  : Richten Sie das Wort bitte nicht an die Bürgerinnen und Bürger. Sie befinden sich im Hohen Hause und richten das Wort an die Abgeordneten. Sie können im Namen derer sprechen, sie aber nicht hier begrüßen.