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Plenarsitzung

Transkript

Frage 5
Fachkraft für Kindertageseinrichtungen


Frau Lüddemann, Sie haben das Wort.


Cornelia Lüddemann (GRÜNE):

In diesem Sommer wird der erste Ausbildungsjahrgang im Rahmen des Landesmodellprojektes „Fachkraft für Kindertageseinrichtungen“ seinen Abschluss machen.

Ich frage die Landesregierung:

Wie gewährleistet die Landesregierung, dass die Absolventinnen und Absolventen im Anschluss an ihre Ausbildung in Kindertageseinrichtungen in Sachsen-Anhalt als Fachkräfte angestellt werden können?


Vizepräsident Willi Mittelstädt:

Ich danke Frau Lüddemann für die Frage. Für die Landesregierung antwortet Ministerin Frau Grimm-Benne. - Frau Ministerin, Sie haben das Wort.


Petra Grimm-Benne (Ministerin für Arbeit, Soziales und Integration):    

Ich beantworte die Frage der Abg. Frau Lüddemann für die Landesregierung wie folgt.

Mit Datum vom 20. Februar 2018 hat das Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration eine Arbeitshilfe zur Prüfung auf Zulassung im Einzelfall zum Einsatz geeigneter pädagogischer Fachkräfte und Hilfskräfte gemäß § 21 Abs. 3 und 4 des Kinderförderungsgesetzes neu erlassen.

Die Träger der örtlichen Jugendhilfe und das Landesverwaltungsamt sind seit diesem Zeitpunkt informiert und die Absolventinnen und Absolventen der Ausbildung zur staatlich geprüften Fachkraft für Kindertageseinrichtungen können als Fachkräfte zugelassen werden.

Als Nachweis des Berufsabschlusses ist die Vorlage des entsprechenden Abschlusszeugnisses ausreichend. Die grundsätzlichen Voraussetzungen zur Anerkennung als Fachkraft nach § 21 Abs. 4 des Kinderförderungsgesetzes, wie zum Beispiel der Nachweis individueller praktischer Tätigkeiten für die pädagogische Arbeit in Kindertageseinrichtungen, und der Nachweis fachspezifischer Aus-, Fort- und Weiterbildung im Umfang von 60 Stunden entfallen für die Absolventinnen und Absolventen dieser Ausbildung.

Mit der anstehenden Novellierung des Kinderförderungsgesetzes wird keine gesonderte Einzelfalllösung mehr notwendig sein, da diese Fachkräfte mit der absolvierten Ausbildung zukünftig nach § 21 Abs. 3 des Kinderförderungsgesetzes als Fachkraft generell anerkannt werden sollen.

(Zustimmung bei der SPD)