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Montag, 21.10.2019

4 Termine gefunden

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08:30 Uhr Datum: 21.10.2019

Teilnahme von Landtagspräsidentin Brakebusch an der Konferenz der österreichischen Landtagspräsidentinnen/Landtagspräsidenten vom 20. bis 21.10.2019

A-6632 Ehrwald / Tirol

09:15 Uhr Datum: 21.10.2019

16. Parlamentarischer Untersuchungsausschuss

23. Sitzung
Magdeburg, Domplatz 6-9, Landtagsgebäude

u16023e7.pdf (PDF, 472 KByte)


18:30 Uhr Datum: 21.10.2019

Landtagspräsidentin Brakebusch nimmt am Ökumenischen Fürbittgottesdienst anlässlich "30 Jahre Montagsgebete in Oschersleben" teil

Kath. St. Marienkirche Hornhäuser Straße Oschersleben

Plenarsitzung

Transkript

Thomas Lippmann (DIE LINKE):

Nur ganz kurz: Mit der Überweisung in den Bildungsausschuss bin ich natürlich einverstanden, allerdings darf der Antrag dort nicht lange liegen bleiben, denn die Entscheidungen drängen.

Schule ist kein Bereich, in dem man nach dem Motto hopp oder top bzw. rein in die Kartoffeln und raus aus den Kartoffeln verfahren kann. Die Diskussionen finden jetzt statt. Es wird die Gretchenfrage schlechthin sein. Dazu können wir über viele Dinge diskutieren. Wird diese elfte Klasse dort weitergeführt werden oder müssen die Schüler zum Halbjahr woanders hingehen, weil dort ein oder zwei Schüler fehlen? Diese Frage wird der entscheidende Punkt sein.

Herr Minister Tullner, Sie werden sich an dem messen lassen müssen, was Sie hier und auch an anderer Stelle gesagt haben, wenn auch mit einer erheblichen Distanz, diese gestehe ich Ihnen aber zu: Dann will ich doch mal sehen, oder dann sollen die doch mal zeigen, was sie können.

Sie wissen natürlich, dass wir dabei über die ehemalige und sehr erfolgreiche Sekundarschule, die heutige Gemeinschaftsschule in Wolmirstedt sprechen, die schon viel unter Beweis gestellt hat. Nur: Wenn Sie es nicht zulassen, dass diese Schule einen Abiturientenjahrgang hat, dann konterkarieren Sie sich selbst, dann verhindern Sie, dass diese Schulform zeigen kann, was sie drauf hat, und zwar bis zum Abitur innerhalb von 13 Jahren. Das ist eine pragmatische Geschichte, und dafür kann ich nur noch einmal werben.

An Frau Gorr noch einmal gewandt, weil ich natürlich, als ich das aufgeschrieben habe, schon wusste, dass Sie es noch einmal ansprechen werden; denn es wird immer angesprochen: Das ist einfach ein insgesamt akzeptierter und auch breit verwendeter Begriff. Wenn ich über das Schulsystem und deren Gliederung spreche, dann wird von „Selektion“ gesprochen. Das ist nicht die negative Belastung. Vielmehr werden die Schüler einfach nur sortiert. Das ist die Übersetzung von Selektion. Das ist nicht etwas, was ich jetzt hier mit einem gewissen Unterton in die Debatte einbringe,

(Angela Gorr, CDU: Trotzdem kann ich ja den Begriff zurückweisen!)

sondern das ist der übliche Sprachgebrauch, wenn man über solche Strukturen spricht. Das sollten wir auch weiterhin tun. Wir sollten uns über andere Sachen streiten, aber nicht über diesen einen Begriff.

(Angela Gorr, CDU: Sprache ist manchmal entlarvend!)

- Dieses Wort ist aber nicht von mir erfunden, sondern das ist der übliche Sprachgebrauch. Das kenne ich auch von anderen aus der CDU-Fraktion. Herr Wilhelms(?) hat sich auch immer gern darüber aufregt; es ist aber so.

(Beifall bei der LINKEN)