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Freitag, 18.10.2019

3 Termine gefunden

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10:00 Uhr Datum: 18.10.2019

Ausschuss für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Medien

31. Sitzung
Landtag von Sachsen-Anhalt, Landtagsgebäude, Domplatz 6-9, 39104 Magdeburg

eur031e7.pdf (PDF, 475 KByte)


10:00 Uhr Datum: 18.10.2019

Ausschuss für Bildung und Kultur

39. Sitzung
Landtag von Sachsen-Anhalt, Landtagsgebäude, Domplatz 6-9, 39104 Magdeburg

bil039e7.pdf (PDF, 480 KByte)


10:00 Uhr Datum: 18.10.2019

15. Parlamentarischer Untersuchungsausschuss

31. Sitzung
Magdeburg, Domplatz 6-9, Landtagsgebäude

u15031e7.pdf (PDF, 453 KByte)


Plenarsitzung

Transkript

Cornelia Lüddemann (GRÜNE):

Sehr geehrter Herr Präsident! Sehr geehrte Damen und Herren Abgeordnete! Der konkrete Handlungsbedarf in Sachen ehrenamtliches Engagement ergibt sich aus zwei Kennzahlen der Großen Anfrage. Es heißt darin:

„Sachsen-Anhalt kann eine Quote öffentlich gemeinschaftlich aktiver Menschen von 63,7 % verzeichnen und liegt damit im bundesweiten Vergleich an letzter Stelle.“

In die ähnliche Kerbe schlägt folgende Feststellung:

„Der Anteil der freiwillig Engagierten in Sachsen-Anhalt beträgt 37,1 % und liegt im bundesweiten Vergleich“

- immerhin -

„an vorletzter Stelle“.

Es besteht in Sachen Engagement bei uns im Land also Handlungsbedarf. Von der Landesseite aus werden wir dies mit einer Engagementstrategie begleiten und fördern. Denn ein zukunftsfestes Sachsen-Anhalt ist auf engagierte Bürgerinnen und Bürger angewiesen. Deshalb können wir uns nicht länger auf einzelne Maßnahmen und Förderrichtlinien beschränken, sondern müssen Engagementpolitik aus einem Guss entwickeln.

Aber wir fangen beileibe nicht bei null an. Etwa die Freiwilligenagenturen leisten viel in Sachen Engagementförderung im Land.

In der Antwort auf die Große Anfrage finden sich zahlreiche Landesinitiativen und Förderungstypen für freiwilliges Engagement und Selbsthilfe.

Auch meine Fraktion hat sich diesem Thema seit Langem verschrieben. In unserer Broschüre „Verborgenes Engagement“ würdigen wir beispielsweise exemplarisch zehn engagierte Menschen im Land, vom Bienenzüchter bis zu den Initiatoren einer freien Schule, vom Jugend-THW bis zur Straffälligenhilfe.

Nur wenn Menschen mitdenken und mitmachen, über den Tellerrand ihrer jeweils privaten Interessen und Nöte hinausblicken und das Allgemeinwohl in den Blick nehmen, erst dann beginnt sich eine politische, eine demokratische Gemeinschaft zu formen.

Engagement ist die Bedingung des Staates, die er selbst nicht garantieren, aber fördern kann. Das wollen wir, wie gesagt, künftig noch stärker als bisher angehen. - Vielen herzlichen Dank. Damit sind meine zwei Minuten Redezeit um.

(Beifall bei den GRÜNEN - Zustimmung von Dr. Katja Pähle, SPD)