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Samstag, 21.09.2019

2 Termine gefunden

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10:00 Uhr Datum: 21.09.2019

Berufsfindungsevent HandWerk4You

Grußwort in Vertretung durch Herrn Vizepräsident Willi Mittelstädt auf Einladung der Handwerkskammer Magdeburg
Berufsbildungszentrum der Handwerkskammer Magdeburg, Harzburger Straße 13, 39118 Magdeburg

10:00 Uhr Datum: 21.09.2019

9. Weltkindertag

Grußwort der Landtagspräsidentin als Schirmherrin anlässlich des 9. Weltkindertages auf Einladung des Deutschen Kinderschutzbundes - Kreisverband Börde e.V.
KulturFabrik, Gerikestraße 3A, 39340 Haldensleben

Plenarsitzung

Transkript

André Schröder (Minister der Finanzen):

Danke schön, Herr Präsident. - Meine sehr verehrten Damen und Herren! Ich mache es kurz. Wir haben, was die Einschätzung betrifft, im Ausschuss viel darüber gesprochen. Auch dazu, wie wir die Aussagen des Ministerpräsidenten an dieser Stelle bewertet haben, gab es große Unterschiede zwischen den Koalitionsfraktionen und den Ausführungen der Antragstellerin.

Wir haben, was das oberste Prinzip der Auswahl von Bewerberinnen und Bewerbern betrifft, natürlich das Leistungsprinzip zur Grundlage genommen. So ist es auch im Grundgesetz verankert. Wir haben von der Antragstellerin gehört, man sollte strukturelle und politische Maßnahmen ergreifen; das muss aber nicht die Quote sein. Was es denn noch sein könnte, blieb im Ungefähren.

Wir haben uns damit auseinandergesetzt und heute liegt die Beschlussempfehlung vor. Ich bin im Übrigen zuversichtlich - das kann ich auch für mein Haus sagen, wo sich, auch was die Herkunft betrifft, die Zahlen und Prozentsätze durchaus geändert haben  , dass die Anzahl der Ostdeutschen in Führungspositionen in der Verwaltung und der Politik, aber auch in der Wirtschaft weiter ansteigen wird. Aus der Antwort der Kleinen Anfrage zu diesem Thema ist zumindest hinsichtlich des Landesverwaltungsamtes ersichtlich, dass es Tendenzen in die gewünschte Richtung gibt.

Die Fragen der Abgrenzung, was ein Ossi ist, was ein Wessi ist, und wer eigentlich als Ostdeutscher bewertet wird, kann man bis in die eigene Verwaltung hinein sehen. Mein Abteilungsleiter ist gebürtiger Berliner, ist dann als Kleinkind nach Westfalen gezogen. Er ist als bekennender Dortmund-Fan jetzt Abteilungsleiter 2 in meinem Haus. Ja, er müsste nach der Lesart der Antragstellerin als Ostdeutscher gelten, was ihn verwundert hätte. Aber solche Abgrenzungsprobleme hat man natürlich bei diesem Thema.

Wir brauchen gut ausgebildete Menschen. Deswegen teile ich die Ansicht des Ministerpräsidenten, dass wir mehr Sensibilität bei den Auswahlverantwortlichen einfordern. Wir sollten aber auch dazu ermutigen, dass die Anzahl der Ostdeutschen in Führungspositionen in der Verwaltung und auch das Zutrauen in diese Aufgaben weiter steigen. Insofern bitte ich um Zustimmung zur Beschlussempfehlung. - Danke schön.