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Sonntag, 18.08.2019

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16:00 Uhr Datum: 18.08.2019

Verabschiedung von Herrn Prof. Heribert Beissel

Teilnahme an der Verabschiedung auf Einladung des Landesmusikrates in Vertretung durch Herrn Vizepräsident Wulf Gallert
Händel-Halle, Salzgrafenplatz 1, 06108 Halle


Plenarsitzung

Transkript

Matthias Büttner (AfD):

Vielen Dank, Herr Präsident. - Meine sehr geehrten Damen und Herren! Ich möchte damit beginnen, dass ich kurz auf Herrn Striegels Ausführungen zur Klimakrise eingehe.

(Oliver Kirchner, AfD, lacht)

Herr Striegel, die Klimakrise hat tatsächlich große Auswirkungen auf die Menschen, das aber nicht erst seit heute, sondern bereits seit Hunderttausenden Jahren. So gibt es mittlerweile auch Studien, die besagen, dass das ständig wechselnde Klima eine Auswirkung auf die Evolution des Menschen hat. Und zwar war der Mensch durch das ständig wechselnde Klima dazu verdammt, sich immer wieder anzupassen. Der große Vorteil dieses Anpassungsprozesses war es, dass die Gehirne der Menschen größer geworden sind und wir deshalb heute so leben können, wie wir leben, nämlich als schlaue Menschen.

(Sebastian Striegel, GRÜNE: Das hat offensichtlich nicht bei allen geklappt!)

Deshalb bin ich der Meinung, vielleicht müssen Sie ein, zwei Klimakrisen durchleben,

(Heiterkeit und Beifall bei der AfD)

damit Sie sich eventuell weiterentwickeln können. Das ist das Erste.

Zur Genfer Flüchtlingskonvention. Diese Konvention ist nun schon mehr als 60 Jahre alt. Das muss man ganz klar sagen. In der Politik und bei allen Bewegungen, die auf der Welt stattfinden, gibt es immer Veränderungen. Das ist normal. Wenn Veränderungen stattfinden, dann muss man natürlich auch etwas anpassen und muss Veränderungsprozesse vorantreiben.

Dass Sie, meine Damen und Herren bei der SPD, Probleme mit Veränderungen haben und damit, Veränderungen vorzunehmen, sehen wir an Ihren Wahlergebnissen. Sie schauen bei Ihrem Untergang zu.

(Andreas Steppuhn, SPD: Wir werden besser!)

Wir werden nicht zuschauen beim Untergang Deutschlands. Darum bringen wir heute diesen Antrag ein, um etwas zum Positiven zu verändern, meine Damen und Herren.

(Beifall bei der AfD)

Ich möchte noch kurz auf etwas anderes eingehen. Stellen wir uns einmal vor, in Deutschland würde Krieg herrschen, sagen wir einmal in Bayern, also im Süden Deutschlands. Das würde nicht bedeuten, dass ich nicht an der Nordsee oder an der Ostsee sicher wäre. Das bedeutet auf jeden Fall nicht, dass ich Tausende von Kilometern durch zig sichere Drittstaaten reisen muss, um dann in irgendeinem fernen Land Asyl beantragen zu können, meine Damen und Herren.

Darum gilt: Wer in einem nichtkriegführenden Drittstaat oder in einer dauerhaft befriedeten Region seines Herkunftslandes Schutz gefunden hat oder finden könnte, darf keinen Anspruch auf subsidiären Schutz haben.

(Oliver Kirchner, AfD: Richtig!)

Ihr wirklicher Beweggrund in dieser ganzen Debatte ist doch ein ganz anderer: Sie wollen das demografische Problem Deutschlands durch unkontrollierte Masseneinwanderung lösen, anstatt eine anständige, vernünftige Familienpolitik zu machen. Gegen diese Ihre Bestrebung werden wir uns immer und konsequent bis zum letzten Atemzug einsetzen. - Danke.

(Beifall bei der AfD)