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Samstag, 19.10.2019

Keine Termine vorhanden.

Plenarsitzung

Transkript

Marcus Spiegelberg (AfD):

Sehr geehrter Herr Vizepräsident! Werte Damen und Herren des Hohen Hauses! Wir beschäftigen uns heute, wie bekannt, mit der Beschlussempfehlung des Ausschusses für Bildung und Kultur zu dem Antrag der LINKEN „Sofortprogramm 3 mal 200 zur Verbesserung des Schulerfolgs“. Herr Aldag führte hierzu bereits ausreichend aus.

Die AfD-Fraktion begrüßt, dass der Ausschuss bei nur einer einzigen Gegenstimme klar die Ablehnung dieses Antrages der LINKEN empfohlen hat, der aus der Sicht unserer Fraktion keine echten Lösungen für bestehende Probleme liefert bzw. diese Probleme aus ideologischen Gründen völlig falsch angehen würde.

(Beifall bei der AfD)

Meine Damen und Herren! Richtig ist, dass wir in Sachsen-Anhalt zu viele Schulabgänger ohne den nötigen Schulabschluss haben. Entscheidend ist aber, die Ursachen hierfür zu erkennen, um dann die daraus folgenden Probleme überhaupt bekämpfen zu können - etwas, was den LINKEN bisher nicht gelungen ist.

Diese wollen lieber mit sogenannten Lerncoaches, unnötigen Sprachlehrkräften oder unqualifizierten Quereinsteigern unsere Steuergelder weiter verschwenden.

(Zuruf von der LINKEN)

Werte Kollegen! Wir brauchen keine links-grüne Wischiwaschipolitik der überbezahlten Schulterklopfer, welche Bildungsmissstände nur betreuen würden, anstatt sie mit einer disziplinierten und fleißorientierten Erziehung sowie einer guten Vermittlung von Bildung zu beseitigen.

(Beifall bei der AfD)

Dies können nur gut ausgebildete Lehrkräfte, von denen wir viel mehr in unserem Land brauchen, um eine qualitativ gute, fordernde und am Ende eben auch erfolgreiche Schulausbildung mit dem gewünschten Schulabschluss zu ermöglichen.

Wir brauchen mehr gute Lehrer, wenn wir die für den Lernerfolg schädlichen Unterrichtsausfälle möglichst vermeiden und die für das Lernen vorteilhafteren kleineren Klassen ermöglichen wollen.

Auch im Hinblick auf die betroffenen Förderschüler können wir am besten mit gut ausgebildeten Förderschullehrern in Kombination mit einer Bestandsabsicherung noch bestehender, aber vom Inklusionswahn bedrohter Förderschulen sowie mit einem besseren Schulkonzept, das allen Förderschülern einen ihren Leistungen entsprechenden Schulabschluss ermöglicht, echte Erfolge erreichen.

(Beifall bei der AfD)

Bezüglich der von den LINKEN geforderten zusätzlichen Sprachlehrkräfte für Migrantenkinder mit zu schlechten Deutschkenntnissen für einen Schulabschluss sollten wir keinesfalls unnötige, falsche Anreize schaffen oder uns die Schuld an etwas zuschreiben, was nicht unsere Aufgabe ist. Migranten und ihre Kinder haben eine ganz klar eine Bringschuld gegenüber unserer Volksgemeinschaft.

(Beifall bei der AfD)

Sie sollten sowieso bereits vor der Einwanderung nach Deutschland, sofern diese überhaupt legal ist, ausreichende Deutschkenntnisse für Schule und Alltag vorweisen, wenn sie länger bleiben wollen. Ist dies nicht der Fall, sollten keine Steuergelder für assimilationsunwillige Invasoren verschwendet werden, sondern es sollte besser deren zeitnahe Heimreise organisiert werden.

Daher, meine Damen und Herren, folgen Sie bitte der Ablehnungsempfehlung des Ausschusses für eine gute Bildungspolitik. - Ich danke Ihnen.

(Beifall bei der AfD)