Zum fünften Mal wird am 11. März 2026 der Nationale Gedenktag für die Opfer terroristischer Gewalt begangen. Auch vor dem Landtag wurden als Zeichen der Trauer und des Gedenkens die Flaggen mit Trauerbinden versehen.
Landtagspräsident Dr. Gunnar Schellenberger erklärt dazu: „Am 11. März, dem Nationalen Gedenktag für die Opfer terroristischer Gewalt erinnern wir an die Menschen, deren Leben durch Terror zerstört oder beendet wurde. Unsere Gedanken sind bei den Opfern, ihren Familien und allen Betroffenen. Ihr Leid darf nicht vergessen werden. Erinnerung heißt auch, gemeinsam für den Zusammenhalt, Menschlichkeit und eine offene Gesellschaft einzustehen.“
Die Einführung des Gedenktags und dessen jährliche Begehung am 11. März erfolgte durch Beschluss der Bundesregierung im Februar 2022. Er knüpft dabei auf nationaler Ebene an den Europäischen Gedenktag für die Opfer des Terrorismus an. Dieser war nach den Bombenanschlägen in Madrid (11. März 2004) ins Leben gerufen worden. Die Europäische Union gedenkt seit 2005 jährlich an diesem Tag der Betroffenen terroristischer Gräueltaten weltweit.
Ziele des Gedenktags
Neben der Prävention, der Deradikalisierung und einer effektiven Gefahrenabwehr sowie der Bekämpfung von Extremismus und terroristischer Gewalt soll mit dem Gedenktag auch die Situation der Betroffenen terroristischer und extremistischer Gewalttaten stärker in den Fokus der öffentlichen Wahrnehmung gerückt werden.



