Mit der im April verabschiedeten Parlamentsreform 2026 wurde neben dem 17. Juni (Volksaufstand in der DDR 1953) auch der 8. Mai zum gesetzlichen Gedenktag in Sachsen-Anhalt. An ihm wird an das Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa und an die sechzig Millionen Opfer erinnert. Er gilt in Deutschland als Tag der Befreiung von Krieg und Nationalsozialismus.
Nach dem Scheitern der deutschen Wehrmacht in der Sowjetunion (1943) und der Landung der Alliierten in der Normandie (Juni 1944) hatte es bis zur bedingungslosen Kapitulation Deutschlands noch bis zum 8. Mai 1945 gedauert. Eine Woche zuvor hatte sich Adolf Hitler der Verantwortung für Krieg und millionenfachen Mord und Massenmord durch Suizid im Bunker der Reichskanzlei in Berlin entzogen.
Auf dem Friedhof Magdeburg-Westerhüsen gedachten der Landtag, der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge (Landesverband Sachsen-Anhalt) und die Landeshauptstadt Magdeburg am 8. Mai 2026, dem 81. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs, dieser Zäsur in der deutschen Geschichte, die zugleich Ende und Anfang bedeutete.

