Eine Delegation des Ausschusses für Bildung des Landtags von Sachsen-Anhalt reiste vom 8. bis 11. März 2026 in die Republik Polen nach Warschau. Ziel der Reise war der fachliche Austausch zu aktuellen Herausforderungen und Chancen im Bildungsbereich in Hinblick auf die Digitalisierung im Schulwesen, Ansätze der digitalen Unterrichtsgestaltung sowie Strategien zur nachhaltigen Förderung digitaler Kompetenzen.
Weitere Themen waren die Integration ukrainischer Kinder und Jugendlicher in das Schulsystem, die Behandlung deutsch-polnischer Beziehungen in polnischen Lehrplänen und im Unterricht sowie Ableitungen für Sachsen-Anhalt, die berufliche und akademische Bildung im deutsch-polnischen Vergleich, die gesellschaftliche Anerkennung und Durchlässigkeit von unterschiedlichen Bildungswegen, die Stärkung der beruflichen Bildung sowie Modelle der Aus- und Fortbildung von Lehrkräften in Bezug auf digitale Kompetenzen, interkulturelle Sensibilisierung und inklusivem Unterricht.
Während der Reise gab es unter anderem Gespräche mit dem polnischen Ministerium für nationale Bildung, mit dem ORE-Zentrum für Bildungsentwicklung, dem landesweiten Lehrerausbildungszentrum, mit dem Deutsch-Polnischen Jugendwerk, einer Partnereinrichtung für Schulen, Organisationen und Einrichtungen der Jugendarbeit, sowie die Besuche einer Grundschule und eines Gymnasiums. Zudem kamen die Parlamentarier aus Sachsen-Anhalt mit dem deutschen Botschafter in Polen, Miguel Berger, zusammen.
Teilnehmende an der Reise
Unter Leitung des Vorsitzenden Stephen Gerhard Stehli (CDU) nahmen an der Delegationsreise die Ausschussmitglieder Carsten Borchert (CDU), Kathrin Gensecke (SPD), Jörg Bernstein (FDP), Christian Hecht (AfD), Thomas Lippmann (Die Linke) und Wolfgang Aldag (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) teil.


