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Mittwoch, 20.11.2019

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19:00 Uhr Datum: 20.11.2019

Parlamentarischer Abend der Familienunternehmer in Sachsen-Anhalt

Grußwort durch Landtagspräsidentin Gabriele Brakebusch
Restaurant Franx, Hegelstraße 39, 39104 Magdeburg

Plenarsitzung

Wie einfach es sein kann, zu teilen

Für Landtagspräsidentin Gabriele Brakebusch war dieser Termin anlässlich des Martinstags am 11. November ein echtes Heimspiel und vermutlich einer der schönsten der Woche. Am Vormittag begrüßte die gelernte Kindergärtnerin im Landtagsfoyer 30 Kinder aus der benachbarten Kindertageseinrichtung FriedensReich (im Hundertwasserhaus in Magdeburg). Die Kinder beschenkten Abgeordnete und Mitarbeiter des Parlaments mit selbstgebackenen Martinshörnchen und erinnerten damit an die jahrhundertealte Botschaft des Teilens. 

Landtagspräsidentin erfreut über Besuch

Nach der Begrüßung durch die Landtagspräsidentin zogen die Kinder etwa eine halbe Stunde mit ihren Laternen durch die Landtagsflure, klopften bei dem ein oder anderen Abgeordneten an der Tür, teilten ihre Martinshörnchen und sangen klassische Martinslieder wie zum Beispiel „Laterne, Laterne…“ Die Freude über die gelungene Abwechslung vom Alltagsgeschäft war bei Abgeordneten und Mitarbeitern des Parlaments gleichermaßen groß.

Der Rundgang endete vor dem Büro der Landtagspräsidentin, die sich mit einer kleinen Geschenktüte (Apfel, Schoko-Riegel und Gummibären) ganz herzlich bei den Kindern bedankte. Gabriele Brakebusch sagte, die Kinder hätten gezeigt, dass man auch wenn man wenig habe, noch immer teilen könne. Wohl wahr, denn als bei der vorletzten Station im Ausschuss für Bildung und Kultur die Martinshörnchen alle schon verteilt waren, zögerten die Jüngsten nicht lange und teilten sogar ihre Gummibärchen mit den Abgeordneten.

Was steckt hinter dem Martinstag?

Jedes Jahr am 11. November gedenken vor allem Christen des heiligen Martin von Tours. Der Legende nach soll Martin etwa um 316 in Ungarn geboren sein und als junger Soldat in einem strengen Winter hoch zu Pferde einem frierenden Bettler geholfen haben. Martin teilte seinen Mantel mit dem Schwert und gab eine Hälfte dem armen Bettler. In der darauffolgenden Nacht soll ihm Jesus im Traum erschienen sein, der das Mantelstück trug.

Dieses Erlebnis änderte Martins Leben und er wurde Priester, später sogar Bischof von Tours. Während dieser Zeit soll er auch einige Wunder vollbracht haben. Zum Gedenken an St. Martin ziehen jedes Jahr Kinder mit Laternen durch die Straßen und singen Martinslieder. Mancherorts wird bei den Umzügen auch die Geschichte von St. Martin nachgestellt, dessen Botschaft heute aktueller ist denn je: „Vergesst die Notleidenden nicht!“