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Freitag, 28.02.2020

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Plenarsitzung

Soldaten sind stolz auf ihre Medaillen

Es ist gute Tradition und sie ist bundesweit einmalig: Jedes Jahr im Dezember bedanken sich Politik und Gesellschaft bei Soldatinnen und Soldaten aus Sachsen-Anhalt, die sich über das Weihnachtsfest im Auslandseinsatz befinden, mit einer Anerkennungsmedaille. Oft bleiben die Gesichter hinter den Medaillenträgern jedoch verborgen. Im Rahmen einer Veranstaltung im Landtag von Sachsen-Anhalt hat Landtagspräsidentin Gabriele Brakebusch nun einen Soldaten kennengelernt, der bereits sechs dieser Anerkennungsmedaillen bei sich zuhause hat.

Im Amtszimmer der Präsidentin stehen sie selbst und Oberstabsfeldwebel Thomas S. und Oberst Halvor Adrian.
Landtagspräsidentin Gabriele Brakebusch bat Oberstabsfeldwebel Thomas S. (Mi) und Oberst Halvor Adrian, Kommandeur des Landeskommandos Sachsen-Anhalt, zu einem kurzen Gespräch in ihr Amtszimmer. Foto: Stefanie Böhme

Oberstabsfeldwebel Thomas S. vom Kommando Sanitätsdienstliche Einsatzunterstützung in Weißenfels bedankte sich persönlich bei Landtagspräsidentin Gabriele Brakebusch für seine Medaillen. Der 54-Jährige erklärte: „Wenn man bei einem Auslandseinsatz, beispielsweise in Afghanistan, beim Appell steht und der Kommandeur lässt von 1 200 Soldatinnen und Soldaten fünf oder sechs vortreten und überreicht ihnen öffentlich diese Anerkennungsmedaille – das ist wirklich großartig, insbesondere für junge Kameradinnen und Kameraden!“

Seit 2003 ist die Anerkennungsmedaille Ausdruck des Danks und des Respekts des Landtags von Sachsen-Anhalt für den humanitären Einsatz der Mitbürgerinnen und Mitbürger in Uniform in den verschiedenen Krisenregionen der Welt. Sachsen-Anhalt ist noch immer das einzige Bundesland mit einer solchen Tradition.

Landtagspräsidentin Gabriele Brakebusch zeigte sich beeindruckt und bewegt von der Begegnung mit Oberstabsfeldwebel Thomas S. Allein das kurze Gespräch belege, welch große Bedeutung die Medaillen für die Soldatinnen und Soldaten hätten. Sie sagte: „Ich bin stolz darauf, dass wir als Bundesland diese Tradition schon seit vielen Jahren pflegen und ich werde mich dafür einsetzen, dass dies auch mein/e Nachfolger/-in fortsetzen wird.“

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