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Plenarsitzung

Transkript

Carsten Borchert (CDU):

Herr Präsident, das werden wir machen. Denn alle wollen irgendwann einmal nach Hause. - Sehr geehrter Herr Präsident! Sehr geehrte Damen und Herren! Es ist schon eine ganze Menge gesagt worden. Frau Hohmann, wir werden uns sicherlich im Ausschuss mit dem Thema beschäftigen. Frau Pähle hat schon sehr viel gesagt und zusammengefasst. Das hätte ich eigentlich genauso gesagt. Deshalb ist das Manuskript, wie es auch unsere Vorredner gesagt haben, gar nicht mehr so wichtig

Ich will es noch einmal zusammenzufassen. Es ist nichts Neues, dass wir uns im Bildungsbereich seit vielen Jahren mit den sozialen, gesundheitlichen und psychosozialen Herausforderungen unserer Kinder und Jugendlichen beschäftigen und uns die Frage stellen, wo die Grenzen sind, was Schule leisten kann und was Schule nicht leisten kann.

Eines vorweg: Die CDU-Fraktion teilt natürlich die Analyse, dass Schulen heute weit mehr leisten müssen als reine Wissensvermittlung. Lehrkräfte stehen unter enormem Druck - das wissen wir alle  , weil sie immer häufiger soziale, gesundheitliche und familiäre Probleme auffangen müssen. Das kann nicht das Ziel sein.

Multiprofessionelle Unterstützung kann ein wichtiger Schlüssel sein. Ich denke, wir sind schon seit Jahren auf dem richtigen Weg. Wir haben Schulverwaltungsassistenten, Digitalassistenten, Schulsozialarbeiter, Schulpsychologen. Es wurden Kooperationen mit der Jugendhilfe, mit dem Gesundheitswesen und anderen Strukturen aufgebaut. Das wurde schon gesagt. Das alles zusammenzufassen ist fast unmöglich; das muss aber unser Ziel sein.

Die CDU-Fraktion hat das Ziel, in der nächsten Legislaturperiode nicht nur in diesem Haus Bildung in allen Bereichen in eine Hand zu bekommen. Das müssen wir auch draußen in den Schulen hinbekommen. Darüber, wie wir das machen, müssen wir gemeinsam im Ausschuss diskutieren. Das werden wir sicherlich auch machen.

Über das Startchancen-Programm brauche ich nichts mehr zu sagen. Dazu hat mein Minister bereits gesprochen. Das ist im Moment kein Thema. Ich denke, wir sollten nicht den Fehler machen, zu intensiv zu sagen, dass das möglich ist. Mir fehlt momentan auch ein wenig die Fantasie, mir vorzustellen, wie man es konkret umsetzen kann, alle an einen Tisch zu bekommen und alle Gesetze einzuhalten. Wir haben in Sachsen-Anhalt nicht die Allmacht. Aber trotzdem muss und wird es Möglichkeiten geben, dass wir unseren Weg gehen.

Ich finde es auch richtig, dass wir nicht darauf schauen, wie es andere Bundesländer machen, sondern dass wir das so machen, wie wir das für richtig halten, weil das vielleicht für unsere Kinder das Richtige ist. Ich erlebe zu oft, dass wir sagen: Es machen schon drei Bundesländer und jetzt können wir das auch machen. Vielleicht machen wir es einmal andersherum.

Im Bildungsausschuss werden wir darüber in Ruhe diskutieren. Wir werden uns die Zeit dafür nehmen, weil es ein Thema ist, das uns alle angeht. Das müsste eigentlich auch für die AfD wichtig sein, aber Dr. Tillschneider sieht das anders. Das sieht man auch an dem Wahlprogramm der Partei im Bereich Bildung. Der liebe Gott möge verhindern, dass diese Partei auch nur eine Sekunde in diesem Land irgendetwas zu sagen hat. - Vielen Dank für die Aufmerksamkeit.