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Donnerstag, 21.11.2019

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13:00 Uhr Datum: 21.11.2019

Ausschuss für Arbeit, Soziales und Integration

43. Sitzung zu Beginn der Mittagspause der Landtagssitzung
Landtag von Sachsen-Anhalt, Landtagsgebäude, Domplatz 6-9, 39104 Magdeburg

soz043e7.pdf (PDF, 472 KByte)


19:30 Uhr Datum: 21.11.2019

Parlamentarischer Abend der Deutschen Automatenwirtschaft e.V.

Grußwort durch Herrn Vizepräsident Wulf Gallert in Vertretung der Landtagspräsidentin
Theater in der Grünen Zitadelle, Breiter Weg 8a, 39104 Magdeburg

Plenarsitzung

Transkript

Tobias Krull (CDU):

Sehr geehrter Herr Landtagspräsident! Sehr geehrte Mitglieder des Hohen Hauses! Wir behandeln heute den Zweiten Staatsvertrag zur Änderung des Staatsvertrages über das gemeinsame Krebsregister der Länder Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und der Freistaaten Sachsen und Thüringen.

Der zuständige Ausschuss für Arbeit, Soziales und Integration hat den Vertrag am 22. März 2017 zur Kenntnis genommen und auf eine Stellungnahme verzichtet, sodass die Ministerin, wie bereits erwähnt, den Vertrag am 5. April 2017 unterzeichnen konnte.

Zu den Inhalten des Gesetzesvorhabens wurde schon durch die Ministerin ausgeführt. Es ist eine mehr als sinnvolle Ergänzung gegenüber den drei regionalen Krebsregistern, die wir in Sachsen-Anhalt zu einem gemeinsamen klinischen Krebsregister zusammenführen wollen.

Zu den Aufgaben des Gemeinsamen Krebsregisters gehört die Messung der Krebsinzidenz in der Bevölkerung, ein kontinuierliches Monitoring regionaler Krebshäufungen, die Durchführung von Überlebenszeitanalysen, ein Beitrag zur Bewertung präventiver Maßnahmen und die Erstellung der Datengrundlage für die Krebsursachenforschung.

Die Voraussetzung für eine entsprechende wissenschaftliche Nutzung ist eine Erfassungsquote von mehr als 90 % in einer entsprechenden Qualität. Ich bin froh, sagen zu können, dass in Sachsen-Anhalt die Quote mit mehr als 95 % erfüllt wird.

Was kann man daraus an Daten gewinnen? - Unter anderem erfährt man, wie viele Menschen jährlich im Einzugsgebiet an Krebs erkranken, ob es regionale Unterschiede bei Krebserkrankungen gibt und wie hoch der Anteil der erkrankten Patienten ist, der überlebt und wie lange. Schließlich kann man eruieren, ob Maßnahmen der Krebsfrüherkennung überhaupt nachweisbare Effekte haben.

Mein Vorredner hat es gesagt, das Gesetz ist mehr als sinnvoll. Ich denke, wir sollten uns bemühen, in den entsprechenden Ausschüssen, also im Ausschuss für Arbeit, Soziales und Integration federführend und im Ausschuss für Finanzen mitberatend, das Gesetz möglichst schnell zu beraten, damit dieses Erfolgsmodell der länderübergreifenden Zusammenarbeit entsprechend fortgeführt werden kann. - Ich danke Ihnen für die Aufmerksamkeit und melde mich ab.

(Heiterkeit)