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Donnerstag, 21.11.2019

3 Termine gefunden

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13:00 Uhr Datum: 21.11.2019

Ausschuss für Arbeit, Soziales und Integration

43. Sitzung zu Beginn der Mittagspause der Landtagssitzung
Landtag von Sachsen-Anhalt, Landtagsgebäude, Domplatz 6-9, 39104 Magdeburg

soz043e7.pdf (PDF, 472 KByte)


19:30 Uhr Datum: 21.11.2019

Parlamentarischer Abend der Deutschen Automatenwirtschaft e.V.

Grußwort durch Herrn Vizepräsident Wulf Gallert in Vertretung der Landtagspräsidentin
Theater in der Grünen Zitadelle, Breiter Weg 8a, 39104 Magdeburg

Plenarsitzung

Transkript

Rainer Robra (Staatsminister und Minister für Kultur): Herzlichen Dank, Frau Präsidentin. - Meine Damen und Herren! Ich darf im Namen des, wie gesagt, erkrankten Kollegen Herrn Tullner herzlich dafür danken, dass im Ausschuss eine sehr konstruktive Beratung stattgefunden hat. Man hat dort gemeinsam mit dem Bildungsminister die Bedarfsermittlung nachgeholt, die im Jahr 2015 im Drange der Geschäfte unterblieben war. Man hat auch eine Lösung dafür gefunden, dass die Verträge mit den Sprachlehrkräften auf das Ende des Kalenderjahres befristet waren und nicht, wie es nahegelegen hätte, auf das Ende des Schuljahres. (Zustimmung von Angela Gorr, CDU) Im praktischen Ergebnis wird das Bildungsministerium mit 75 Vollzeitstellenäquivalenten die Sprachförderung bis zum Schuljahresende organisieren können. Dahinter stehen dann 88 Individuen. Zusammen mit den 50 unbefristeten Lehrkräften, die bereits seit längerer Zeit für die Sprachförderung im Einsatz sind, sind dann knapp 140 Kolleginnen und Kollegen als Sprachförderer in den Schulen vor Ort aktiv. Das ist, denke ich, eine gute Nachricht. Die Verträge mit den erwähnten 88 Sprachlehrkräften werden nach Durchführung eines Interessenbekundungsverfahrens und der Feststellung der weiteren Qualifikation gewährleistet werden können, sodass auch hier den Wünschen und Vorstellungen des Ausschusses entsprochen werden kann. Auch über das Schuljahr hinaus wird es Sprachförderung in dem notwendigen Umfang geben. Sie wird dann, abgesehen von Schwerpunktschulen, an denen die unbefristet beschäftigten Sprachlehrer im Einsatz sind, durch das reguläre System abgefangen, so wie es übrigens bisher in vielen Schulen, die keinen Sprachlehrer hatten, auch geschehen ist. An dieser Stelle bittet mich der Kollege Tullner um die Anmerkung, dass der Fokus des Bildungsministeriums grundsätzlich auf einer guten Unterrichtsversorgung für alle Kinder liegt. Von dieser profitieren dann eben auch die Kinder mit Migrationshintergrund. Dafür will das Ministerium möglichst viele möglichst gut ausgebildete Lehrkräfte binden. Natürlich wird es auch in Zukunft immer wieder Seiten- und Quereinsteiger geben müssen; denn das Schulsystem ist auch daran interessiert, lebenserfahrene Menschen, die die entsprechenden Voraussetzungen mitbringen, zu gewinnen. Vorrang hat aber immer die grundständige Lehrerausbildung, für die gute Voraussetzungen gerade an der Martin-Luther-Universität in Halle bestehen. Das Ministerium ist ein bisschen stolz darauf, dass es gelungen ist, für alle Referendare, die den Vorbereitungsdienst in Sachsen-Anhalt verlassen haben, ein Angebot zu formulieren. In Verbindung mit all denjenigen, die auch als Seiten- und Quereinsteiger gewonnen werden können, hat man dann eine gute Basis für guten Unterricht in Sachsen-Anhalt. Die Berichterstattung im Januar 2017, die der Ausschuss erbittet, wird selbstverständlich gewährleistet. - Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit.(Zustimmung bei der CDU und von Ministerpräsident Reiner Haseloff)