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Sonntag, 15.09.2019

3 Termine gefunden

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10:00 Uhr Datum: 15.09.2019

Landtagspräsidentin Gabriele Brakebusch spricht Fürbitte im Rahmen des Ökumenischen Landeserntedankgottesdienstes anlässlich des 25. Landeserntedankfestes am 14. und 15. September 2019

 39114 Magdeburg, Tessenowstraße 7, Elbauenpark Magdeburg

11:00 Uhr Datum: 15.09.2019

Teilnahme von Landtagspräsidentin Brakebusch am Rundgang zur Präsentation der Highlights des Landeserntedankfestes auf Einladung der AMG Sachsen-Anhalt

39114 Magdeburg, Tessenowstraße 7, Elbauenpark Magdeburg

16:00 Uhr Datum: 15.09.2019

Landtagspräsidentin Brakebusch hält Grußwort als Schirmherrin zur Eröffnung des 24. Jugendmusikfestes Sachsen-Anhalt 2019

06108 Halle (Saale), Große Ulrichstraße 51, Neues Theater Halle

Plenarsitzung

Transkript

Doreen Hildebrandt (DIE LINKE):

Danke, Herr Präsident. Tolle Aussprache.

Derzeit werden gemäß § 54a des dritten Sozialgesetzbuches und der Vereinbarung der Paktpartner in Sachsen-Anhalt zur „begleitenden Qualifizierung in berufsbildenden Schulen“ in Sachsen-Anhalt jungen Menschen Praktikumsplätze in Verbindung mit einer schulischen Begleitung an einer Berufsschule angeboten. Ziel der Qualifizierung soll die Übernahme des Jugendlichen nach dem Praktikum in eine betriebliche Ausbildung sein.

Ich frage die Landesregierung:

1.    Wie ist die Weiterführung der Beschulung im Rahmen der Programme EQ plus und EQ plus plus seitens der Landesregierung für das laufende und das kommende Schuljahr geplant?

2.    Welche Entscheidungskriterien gibt es auf Landesebene, in welchen berufsbildenden Schulen EQ-plus- und EQ-plus-plus-Klassen eingerichtet werden und spielt dabei die regionale Verteilung von Praktikumsangeboten eine entscheidende Rolle?


Vizepräsident Willi Mittelstädt:

Ich danke für die Ausführungen. - Für die Landesregierung spricht Herr Minister für Bildung Marco Tullner. Herr Minister, Sie haben das Wort.

(Doreen Hildebrandt, DIE LINKE: Ich habe auch nichts getrunken!)


Marco Tullner (Minister für Bildung):

Wenn Sie es getan hätten, würde ich es auch tun. - Herr Präsident, ich beantworte die Frage der Abg. Hildebrandt namens der Landesregierung wie folgt.

Zu 1: Es ist vorgesehen, die Einstiegsqualifizierung plus und die Einstiegsqualifizierung plus plus wie bisher fortzuführen. Das heißt, an den zwölf Standorten Dessau-Roßlau, Halle, Magdeburg, Salzwedel, Bitterfeld-Wolfen, Haldensleben, Weißenfels, Halberstadt, Sangerhausen, Leuna, Aschersleben und Stendal wird die Einstiegsqualifizierung plus vorgehalten. Bei Bedarf können weitere öffentliche berufsbildende Schulen des Landes ein Beschulungsangebot für die Einstiegsqualifizierung plus einrichten.

Sofern der Schulträger mehrere berufsbildende Schulen führt, ist in seinem Zuständigkeitsbereich insgesamt nur einmal die Einstiegsqualifizierung plus vorzuhalten.

Für die Einstiegsqualifizierung plus plus waren bisher drei Standorte vorgesehen: nämlich Halle, Dessau-Roßlau und Magdeburg. Weitere Standorte können bei Bedarf und unter Berücksichtigung der personellen und sächlichen Ressourcen durch das Landesschulamt genehmigt werden. - Sie bekommen das auch schriftlich von mir, Sie brauchen das nicht mitzuschreiben.

Zu 2: Jugendliche und junge Erwachsene, die die Vollzeitschulpflicht erfüllt haben und in der Regel nicht älter als 25 Jahre sind, können in die Einstiegsqualifizierung plus aufgenommen werden. Über das Vorliegen der individuellen Fördervoraussetzungen der Teilnehmenden entscheidet die zuständige Agentur für Arbeit. Die Anmeldung der Teilnehmenden in der Berufsschule erfolgt jeweils durch den Betrieb.

Die Einrichtung von Klassen in der Einstiegsqualifizierung plus ist abhängig von den geschlossenen Verträgen zwischen den Betrieben und den teilnehmenden Jugendlichen. Teilnehmende in der Einstiegsqualifizierung plus können zusätzlich bei Zustimmung des Betriebes in die Einstiegsqualifizierung plus plus aufgenommen werden und an einem zweiten Tag pro Woche zusätzlich eine Sprachförderung erhalten.