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Freitag, 18.10.2019

3 Termine gefunden

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10:00 Uhr Datum: 18.10.2019

Ausschuss für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Medien

31. Sitzung
Landtag von Sachsen-Anhalt, Landtagsgebäude, Domplatz 6-9, 39104 Magdeburg

eur031e7.pdf (PDF, 475 KByte)


10:00 Uhr Datum: 18.10.2019

Ausschuss für Bildung und Kultur

39. Sitzung
Landtag von Sachsen-Anhalt, Landtagsgebäude, Domplatz 6-9, 39104 Magdeburg

bil039e7.pdf (PDF, 480 KByte)


10:00 Uhr Datum: 18.10.2019

15. Parlamentarischer Untersuchungsausschuss

31. Sitzung
Magdeburg, Domplatz 6-9, Landtagsgebäude

u15031e7.pdf (PDF, 453 KByte)


Plenarsitzung

Transkript

Rainer Robra (Staatsminister und Minister für Kultur):

Herzlichen Dank, Herr Präsident. - Ich bin ein bisschen überrascht von der Akzentsetzung, Herr Gallert.

(Unruhe bei der LINKEN)

Die Causa Zimmer - ich sage es mit allem Respekt und Ehrerbietung - ist nicht der Gegenstand Ihres Antrags gewesen. Das haben Sie jetzt vielleicht aus Gründen der Öffentlichkeit in den Mittelpunkt Ihrer Rede gestellt, um einen vermeintlichen Skandal zu entfachen oder warum auch immer.


Ich will mit dem letzten Satz anfangen, der in der Begründung zu Ihrem Antrag, über den wir hier sprechen, enthalten ist. Denn es ist völlig richtig, die wichtigsten Botschafter in diesem Segment die Menschen sind, die in Sachsen-Anhalt leben und arbeiten. Wir sind eine plurale Gesellschaft und in dieser pluralen Gesellschaft ist es völlig legitim, dass sich unterschiedliche Interessen unterschiedlich bündeln und dass auch unterschiedliche Interessen unterschiedlich kommunizieren.

Wir haben ein integriertes Landesmarketing. Wir haben in der Staatskanzlei die Dinge auch in gewisser Weise umstrukturiert. Wir machen Onlinemarketing und das klassische Marketing parallel zueinander. Wir stellen auch die Menschen in den Mittelpunkt. Wir hatten ja die Kampagne „Wir stehen früher auf“; das war Außenmarketing.

Im Anschluss daran hatten wir die Kampagne „Dafür stehen wir früher auf“; das war Innenmarketing. Dafür haben wir junge Menschen, Menschen aus der Wirtschaft, aus der Wissenschaft, Winzer, also aus den unterschiedlichsten Berufen, mit sehr sympathischen Gesichtern abgebildet und damit deutschlandweit und auch bei uns im Lande geworben.

Das Ziel war es zu sagen: Ja, es lohnt sich, in diesem Land jeden Tag früh aufzustehen. Es lohnt sich, in diesem Land mit Freude zu arbeiten. Es macht Spaß, hier tätig zu sein. Es ging darum zu zeigen, dass wir eine ganze Menge darüber hinaus zu bieten haben, was es sinnvoll macht, hier zu investieren oder auch nur hier zu wohnen und dann in Berlin oder sonst wo zu arbeiten. Das ist Gegenstand unseres Marketings.

Der Einstieg, den Sie gewählt haben, dass wir in der Wirtschaft mit billigen Arbeitskräften und mit großen Flächen und wer weiß was werben, das ist alles längst Vergangenheit, das ist längst viel differenzierter.

(Zustimmung bei der CDU und bei der SPD)

Und wir nutzen - das ist auch einer der Gründe, warum ich gern bereit war, das Amt des Ministers für Kultur zu übernehmen - natürlich auch die Möglichkeiten, die wir in der Kultur haben, um deutlich zu machen, dass es sich lohnt, hier zu sein.

(Zustimmung bei der SPD)

Wir haben das Reformationsjubiläum und das Bauhausjubiläum so gestaltet, dass wir gezeigt haben, im ganzen Land gibt es das, überall im Land haben wir Highlights, die touristisch wichtig sind.

Und die Frage, wer wann wie wo was macht, das ist eine Frage der ständigen Koordinierung, der ständigen Abstimmung, der ständigen Optimierung. Ich bin dem Tourismusverband und Lars-Jörn Zimmer dankbar dafür,

(Zustimmung von der CDU)

dass sie diese Initiative aufgegriffen haben und dass sie sich auch sonst zum Beispiel mit der „Straße der Romanik“ so wunderbar in die Werbestrategien des Landes einbringen.

Dass es da immer wieder mal hakt, dass man abstimmen und diskutieren muss, das ist doch selbstverständlich und dazu sind wir auch gern bereit. Aber hier so zu tun, als hätten wir einen großartigen Nachholbedarf - mehr kann ich leider in drei Minuten nicht sagen  , das ist völlig verfehlt. - Danke sehr.

(Beifall bei der CDU)