Kerstin Eisenreich (DIE LINKE):

Danke schön, Frau Präsidentin. - Meine sehr geehrten Damen und Herren! Energiesparen ist im Gesamtkonzept der Energiewende ein wesentlicher Baustein; das wird leider viel zu häufig vergessen. Und dies gilt inhaltsgleich für die Wärmeenergie. Und natürlich, der positive Nebeneffekt ist, dass man damit auch Kosten sparen kann.

Das entspricht ja auch den Zielen des Koalitionsvertrages, der besagt - ich darf hier zitieren  :

„Beim Neubau und der Sanierung von Landesliegenschaften ist die Einbindung erneuerbarer Energien und die Senkung des Wärme- und Strombedarfs ein zentrales Anliegen. Wir streben an, landeseigene Gebäude und Liegenschaften klimaneutral zu entwickeln.“

Gut ist, dass dies auch auf den Bestand übertragen wird. Nachvollziehbar ist daher für uns der mit diesem Antrag formulierte Wille, die guten Effekte der Wärmeenergieeinsparung für die Energie- und CO2-Bilanz von Landesliegenschaften auch haushaltswirksam werden zu lassen.

Aber, meine sehr geehrten Damen und Herren, aus der Sicht der Fraktion DIE LINKE war es das dann auch schon; denn Heizungsregelungen nach Bedarf und Nutzung sowie Steigerung der Energieeffizienz sollten doch längst Standard sein.

(Dorothea Frederking, GRÜNE: Ist es aber nicht!)

Sie sind ein Teil der Bewirtschaftung und Verwaltung der Landesliegenschaften. Aus meiner Sicht wäre der Antrag ein lohnenswertes Thema für eine Berichterstattung im Rahmen einer Selbstbefassung in den Fachausschüssen gewesen.

(Dorothea Frederking, GRÜNE: Haben wir gemacht!)

Ich halte es nicht für zielführend, hier im Plenum über ihn zu diskutieren. Ich sehe ihn aber als wahrscheinlich kleinsten überhaupt möglichen Konsens innerhalb der Koalition an. - Danke schön.

(Beifall bei der LINKEN)