Rüdiger Erben (SPD):

Herr Präsident! Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen! - Frau Ministerin hat es eben bereits vorgetragen: Vor fast anderthalb Jahren hat die AfD-Fraktion auf ihre eigene Anfrage genau das zur Antwort bekommen, was hier heute Gegenstand der Debatte ist. Insofern will ich schon jetzt ankündigen, dass ich meine Redezeit nicht ausschöpfen werde.

(Zustimmung bei der AfD)

Ich glaube, es ist heute noch einmal sehr deutlich geworden, dass der Antragsteller nach dem Asylbewerberleistungsgesetz in keiner Weise anders behandelt wird - und das ist auch richtig so - als ein Leistungsempfänger nach dem SGB II. Er muss nämlich sein Vermögen verwerten. Und dieses ist auch vorrangig heranzuziehen.

(André Poggenburg, AfD: Wird das nicht überprüft?)

- Genau das wird in diesem Lande auch überprüft, Herr Poggenburg. - Deswegen sehen wir keinen Bedarf, die Landesregierung zu irgendetwas aufzufordern, sondern wir sehen die Regelung, die gegenwärtig besteht, als ausreichend an. Das ist im Vollzug auch konsequent umzusetzen.

Und damit Sie in anderthalb Jahren nicht erneut nachfragen, haben wir uns gemäß unserem Alternativantrag dazu entschieden, das Thema zum Gegenstand der Innenausschusssitzung zu machen und die Landesregierung aufzufordern, dort zu berichten. - Herzlichen Dank.

(Beifall bei der SPD und bei den GRÜNEN)