Wolfgang Aldag (GRÜNE):

Vielen Dank, Frau Präsidentin. - Zwei Minuten, zwei Aspekte. Meine Damen und Herren! Heute ist es wichtiger denn je, sich für Offenheit und ein gelingendes Miteinander einzusetzen.

(Zustimmung von Eva von Angern, DIE LINKE, und von Dagmar Zoschke, DIE LINKE)

Wir müssen Bedingungen und Möglichkeiten schaffen, unter denen Empathie, Mitgefühl und Anderssein gezielt erprobt und geübt werden können. Wir brauchen mehr denn je Formate, die Berührungsangst und Vorurteile abbauen. Theaterpädagogik leistet das. Theaterpädagogik heißt Mitmachen, Nachdenken und Wachsen für Kinder, Jugendliche und Familien. Sie hilft uns, unser Miteinander zu verbessern. Für mich ist das unverzichtbar.

Das bundesweit einzigartige theaterpädagogische Modellprojekt ist ein Erfolg.

(Eva von Angern, DIE LINKE: Ja!)

Das wird aus der Antwort auf die Große Anfrage deutlich.

(Zustimmung von Eva von Angern, DIE LINKE, und von Stefan Gebhardt, DIE LINKE)

Im Haushaltsplanentwurf für das Jahr 2019 ist es nicht mehr berücksichtigt. Das halte ich für einen Fehler. Für uns GRÜNE gehört Theaterpädagogik zu einer vielfältigen Bildungs- und Kulturlandschaft dazu.

(Zustimmung bei der LINKEN - Stefan Gebhardt, DIE LINKE: Volle Übereinstimmung!)

Zur Situation der Theater und Orchester möchte ich unmissverständlich klarstellen, dass es für uns als Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wichtig ist, dass wir eine lebendige und vielfältige Musik- und Theaterszene im Land haben. Das geht nur mit einer soliden und ausreichenden Finanzierung. Dafür sind wir im Jahr 2014 mit auf die Straßen gegangen. Die Kürzungen haben wir damals für falsch gehalten und wir halten sie auch heute für falsch.

(Zustimmung bei der LINKEN)

Sie vollständig rückgängig zu machen, wäre die logische Konsequenz. Schauen wir uns die Situation an den verschiedenen Häusern an.

Meine Damen und Herren! Fehler einzugestehen und zu korrigieren, ist gerade hip auf allen Ebenen. Hier bietet sich eine weitere Gelegenheit an. - Vielen Dank.