Hendrik Lange (DIE LINKE):

Danke, Frau Präsidentin. - Erstens wollte ich zur AfD sagen: Wenn der Umweltausschuss tagt, ist das Raupenstadium beendet. Deswegen lassen Sie uns jetzt abstimmen und sehen, wie die Abstimmung läuft; denn die Sofortmaßnahmen müssen jetzt beginnen.

Zweitens. Ich bin froh, dass es mehr Mittel für das nächste Jahr gibt.

(Siegfried Borgwardt, CDU: Wir alle!)

Ich hoffe, das setzen Sie dann entsprechend durch. Ich möchte noch anmerken, das, was der Kollege Erben gesagt hat     

(Zurufe von der CDU)

- Sie muss es erst einmal in ihrem Ministerium durchsetzen, in der Regierung. Und dann schauen wir, was im Haushaltsentwurf steht. Zumindest war das so.

(Siegfried Borgwardt, CDU: Wir helfen dann mit!)

- Gerne. Wenn Sie unsere Hilfe dabei brauchen, machen wir gern mit.

(Siegfried Borgwardt, CDU: Dann sagen Sie Bescheid!)

Wenn der Bildungsminister ganz kurz aufhört, dort abzulenken - ich wollte nämlich den drei Damen     


Präsidentin Gabriele Brakebusch:

Ich denke, Herr Lange, das obliegt mir. Ich wollte es gerade sagen. Ich denke, das ist meine Aufgabe.


Hendrik Lange (DIE LINKE):

Da haben Sie recht. Das war jetzt mehr, weil ich Frau Dalbert, Frau Grimm-Benne und Herrn Haseloff ansprechen wollte.


Präsidentin Gabriele Brakebusch:

Das ist alles okay. Ich wollte gerade darauf hinweisen.


Hendrik Lange (DIE LINKE):

Sorgen Sie dafür, dass es eine koordinierte Bekämpfung gibt. Es nützt uns nichts, wenn wir im Wald, an bestimmten Rändern bekämpfen und Einzelstandorte außer Acht lassen. Sie müssen sich wirklich zusammenraufen. Das, was in den letzten Jahren hier passiert ist - übrigens auch schon unter Herrn Aeikens - das reicht nicht aus.

(Beifall bei den LINKEN)

Wir müssen eine koordinierte Bekämpfung im Land hinbekommen. Und ja, die Belange des Umweltschutzes sind dabei wichtig. Deswegen habe ich auch auf das naturschutzfachliche Monitoring hingewiesen. Aber an der Stelle, wo die Gesundheit von Menschen in Gefahr ist, muss gehandelt werden. - Vielen Dank.

(Beifall bei der LINKEN)