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Dienstag, 23.04.2019

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Plenarsitzung

Diplomatische Grüße aus Aserbaidschan

Landtagspräsidentin Gabriele Brakebusch hat am Mittwoch, 10. April 2019, den Botschafter der Republik Aserbaidschan in Deutschland, Ramin Hasanov, empfangen. Seit Oktober 2016 ist der 41-jährige Botschafter in Deutschland, jetzt kam der Diplomat zu seinem offiziellen Antrittsbesuch nach Sachsen-Anhalt.

Landtagspräsidentin Gabriele Brakebusch begrüßt S.E. den Botschafter der Republik Aserbaidschan in Deutschland, Ramin Hasanov, in ihrem Amtszimmer. Foto: Stefanie Böhme

Hasanov hat Recht und internationale Beziehungen an der staatlichen Universität Baku studiert und mit dem Magister abgeschlossen. Danach war er im diplomatischen Dienst für sein Land sowohl in der Schweiz als auch in Deutschland tätig. Bis zu seiner Ernennung zum Botschafter bekleidete er die Funktion eines Abteilungsleiters für internationales Recht im Außenministerium der Republik Aserbaidschan. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Brücke zwischen Orient und Okzident

Aserbaidschan ist etwa so groß wie Österreich und liegt zwischen dem Kaspischen Meer und dem Kaukasus. Die Wirtschaft des Landes wird traditionell von der Erdöl- und Gasindustrie geprägt, deshalb gehört Aserbaidschan auch zu den zehn wichtigsten Rohöllieferanten Deutschlands. Das Land mit mittlerweile 10 Millionen Einwohnern versteht sich selbst als „Brückenland zwischen Orient und Okzident“. Die Mehrheit der Bevölkerung ist muslimischen Glaubens, es gibt jedoch eine strikte Trennung zwischen Religion und Staat.

Neben der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Aserbaidschan bestehen gute Kontakte in den Bereichen Kultur und Bildung. So wurde beispielsweise vor einigen Jahren ein aserbaidschanisches Kulturzentrum in Berlin eingerichtet und 2017 hat ein Goethe-Institut in Baku seine Arbeit aufgenommen. Neben Russisch und Englisch ist Deutsch die wichtigste Fremdsprache in Aserbaidschan und wird an zahlreichen Schulen und einigen Universitäten unterrichtet.