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Sonntag, 16.12.2018

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Plenarsitzung

Ausstellungseröffnung: „Gott. Macht. Zukunft.“

Mit der Errichtung des Erzbistums Magdeburg vor 1050 Jahren und den Auswirkungen für die Stadt Magdeburg, aber auch für die Region des heutigen Sachsen-Anhalts beschäftigt sich die neue Ausstellung „GOTT. MACHT. ZUKUNFT“. Sie ist bis zum 21. Dezember 2018 im Ostflügel (1. Obergeschoss) des Landtags zu sehen. 

Landtagspräsidentin Gabriele Brakebusch sagte bei der Ausstellungseröffnung: „Die Errichtung des Bistums wurde vor 1050 Jahren Ausgangspunkt der ottonischen Christianisierung. Otto der Erste erhielt vom damaligen Papst Johannes XIII. die Genehmigung, das Bistum zu gründen. Der Grundstein war gelegt: GOTT.MACHT.ZUKUNFT.“

Für Brakebusch ist die Ausstellung auch deshalb besonders interessant, da im Jahr 1994 in Magdeburg der Vertrag zwischen dem Heiligen Stuhl im Vatikan und den Bundesländern Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Sachsen über die Errichtung des Bistums Magdeburg quasi erneut unterzeichnet wurde. Daran erinnerte auch Bischof Dr. Gerhard Feige und betonte, dass Sachsen-Anhalt sowohl eine katholische als auch eine evangelische Kirchentradition hat. Ideen und Konzeption zur Ausstellung wurden daher von Anfang an gemeinsam abgestimmt.

Die Tafelausstellung, die auch einige Objektpräsentationen umfasst, informiert über die Gründung des Erzbistums Magdeburg vor 1050 Jahren. Sie stellt neben großen Persönlichkeiten der Kirchengeschichte die wesentlichen historischen Entwicklungen bis in die Gegenwart dar. Mit der Gründung des Erzbistums Magdeburg, das dem Patron des Ottonischen Reiches Mauritius geweiht wurde, wurde die Stadt eine zentrale europäische Metropole des Ottonischen Reiches.

Das Gebiet des heutigen Landes Sachsen-Anhalt erhielt vor 1050 Jahren hierdurch seine erste regionale Verfasstheit. Ein wesentliches Augenmerk wird auf die religiösen und kirchlichen Institutionen im Erzbistum Magdeburg und in seinen Nachfolgegebieten gelegt, deren Existenz und Wirkkraft bis in die heutige Zeit andauern.

Kurator der Ausstellung ist Prof. Dr. Harald Schwillus, Institut für Katholische Theologie und ihre Didaktik der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Die Ausstellung werde bewusst nicht in einer Kathedrale gezeigt, sondern dort, wo Politik für die Menschen unseres Landes gemacht wird – im Landtag, betonte Schwillus im Rahmen der Ausstellungseröffnung. Kleine Ausstellungen wie diese hätten zudem den Vorteil, dass sie auf Reisen gehen könnten und so die Geschichte der Gründung des Erzbistums ins ganze Land getragen werde. 

Zunächst ist die Ausstellung aber erstmal bis 21. Dezember 2018 im Landtag von Sachsen-Anhalt zu sehen, montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist kostenfrei.