Prof. Dr. Angela Kolb-Janssen (SPD):

Frau Präsidentin! Meine sehr geehrten Damen und Herren! Ich glaube, ich kann es als letzte Debattenrednerin jetzt kurz machen. Ich möchte aber einmal etwas herausstellen, das von den Vorrednern noch nicht so deutlich gesagt worden ist.

Der Entstehungsprozess, das Zustandekommen dieses Gesetzentwurfs ist eigentlich vorbildlich dafür, wie innerhalb kürzester Zeit unter Einbeziehung aller beteiligten Partner ein moderner Gesetzentwurf erarbeitet worden ist, der tatsächlich auch den Anforderungen und den Interessen der unterschiedlichen Beteiligten gerecht wird. Ich möchte hierbei nur die Einführung von Maßnahmen zur Qualitätssicherung und die veränderte Fördersystematik erwähnen.

Uns bietet sich heute in diesem Hohen Haus noch einmal die Gelegenheit, einen Bildungsbereich besonders zu würdigen, der ansonsten eher ein Schattendasein führt, jedenfalls in der öffentlichen Debatte. Denn es ist tatsächlich so, wie meine Vorrednerin Frau Gorr gesagt hat: Die Erwachsenenbildung ist unwahrscheinlich vielfältig.

Eigentlich kann sie fast jeder nutzen, und sei es nur dafür, dass man sein Italienisch für den Urlaub auffrischen möchte. Denn die Volkshochschulen sind einer der wesentlichen Träger.

Aber auch das Thema Alphabetisierung hat uns im Bildungsausschuss und im Landesausschuss für Erwachsenenbildung, in den Abgeordnete mit beratender Stimme eingebunden werden, sehr intensiv beschäftigt. Dieses Miteinander, diese Kooperation finde ich vorbildlich. Ich würde sie mir an anderer Stelle in dieser Form genauso wünschen.

Heute möchte ich mich an dieser Stelle noch einmal dafür bedanken, dass die Erwachsenenbildung in Sachsen-Anhalt mit diesem Gesetz tatsächlich praktisch gestärkt wird. Ich bitte um Zustimmung zu der Beschlussempfehlung und damit zu dem Gesetzentwurf. - Danke schön.

(Zustimmung)