Matthias Büttner (Staßfurt) (AfD):
Vielen Dank, Herr Präsident. - Ich sage es gleich vorweg es sind nur noch relativ wenige Abgeordnete anwesend : Ich werde jetzt nicht so lange und ausgedehnt reden wie meine Vorredner.
Es gibt Für und Wider bei dem, was gerade angesprochen worden ist, bei der Konkurrenz auf der Schiene. Das kann ein besseres Angebot ergeben, es muss aber kein besseres Angebot ergeben. Ich erinnere nur an die Probleme, die wir im Land mit Abellio hatten, als wir dort alle standen und nicht wussten, wie der Schienenersatzverkehr funktionieren soll. Das heißt, Konkurrenz auf der Schiene kann auch nach hinten losgehen und wir oder die Menschen in unserem Land sind dann am Ende die Leidtragenden.
Ich habe das Gefühl, dass die GRÜNEN diese Debatte beantragt haben, weil sie noch eine Debatte übrig hatten und sich überlegt haben: Mensch, was beantragen wir denn jetzt für eine Aktuelle Debatte? Die müssen wir noch aufbrauchen. Ach, machen wir dieses Thema.
Ich meine, Sie hätten auch einen konkreten Antrag stellen können, um die Landesregierung zu beauftragen, bspw. mit der staatlichen Bestellung von Verbindungen, die uns wichtig sind, oder mit dem Konzessionsmodell, bei dem man sich, wenn man attraktive Strecken befahren möchte, verpflichten muss, auch unattraktive Strecken zu bedienen. All das hätte man mit einem Antrag machen können. Dann hätten Sie, wenn es Sinn gemacht hätte, auch unsere Zustimmung erhalten.
Eine Aktuelle Debatte bringt uns jetzt nicht weiter. Jetzt reden wir alle darüber, was vielleicht das Für und was das Wider ist. Worüber wir uns aber auf jeden Fall alle einig sind, ist doch, dass wir so viele IC- und ICE-Verbindungen wie möglich für unser gesamtes Land haben wollen, nicht nur für Magdeburg, sondern auch für Stendal und auch für andere Orte in Sachsen-Anhalt. Ich denke, es gibt niemanden, der dazu eine andere Meinung hat. Davon bin ich fest überzeugt.
Ich meine, die Debatte ist wunderbar, aber so richtig zielführend ist das alles nicht. Bringen Sie beim nächsten Mal einen anständigen Antrag ein, dann bekommen Sie auch unsere Zustimmung. Ich bin jetzt am Ende meiner Redezeit. Es ist schon relativ spät und es gibt nicht mehr allzu viel zu sagen. Ich meine, ich bin am Ende der Redezeit, die ich für mich selbst festgelegt habe. Herr Schumann hat gerade geguckt, als ob er in eine Zitrone gebissen hat.
(Lachen bei der AfD)
Ich denke, ich werde dazu nicht weiter ausführen müssen. Die nächsten Redner werden auch nichts anderes erzählen. Ich halte diese Debatte nicht für überflüssig, aber ein Antrag, über den wir heute hätten entscheiden können, wäre sinnvoller gewesen. - Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.