Kathrin Tarricone (FDP):
Ich mache es kurz, weil schon viele richtige Sachen gesagt wurden. Ich bin ein bisschen traurig darüber, dass Frau Eisenreich das jetzt so ablehnt. Liebe Frau Eisenreich, warum wir das erst jetzt bringen, habe ich bereits erklärt. Es gab quasi diese Notwendigkeit, die sich für uns ergeben hat. Diese Chance wollen wir nutzen. Ich gehe fest davon aus, dass, wenn es diese Bundesratsinitiative gibt, das nicht einfach, ich sage einmal, durchgewunken wird, sondern dass es dort eine gute fachliche Diskussion gibt. Genau die wollen wir doch anreizen.
Es ist doch nicht so, dass wir, wenn wir jetzt eine Bundesratsinitiative starten, dann übernächste Woche im Bundesgesetzblatt lesen, dass das geändert wird. Dazu gibt es doch eine fachliche Diskussion. Zu einer solchen Diskussion wollen wir Anreiz geben. Denn wer klimaresiliente Wälder will, der darf klimaangepasste Baumarten nicht pauschal ausschließen. Wir haben auch nie schwarz-weiß diskutiert. Wir wissen, dass das alles langsam und sinnvoll geschehen muss. Das ist auch alles richtig.
Wer jedoch Klimaschutz-, Naturschutz- und Forstpolitik zusammenbringen will, der muss die bestehenden Zielkonflikte, die Sie auch genannt haben, endlich auflösen. Deshalb fordern wir die Landesregierung auf, eine entsprechende Bundesratsinitiative auf den Weg zu bringen für mehr Wissenschaft, für mehr Zukunft statt Rückspiegel, für Wälder, die auch unseren Kindern und Enkeln noch erhalten bleiben. „Käseglocke“ war gestern. Heben wir sie an. Lassen wir die Zukunft in den Wald. Nur Mut! Weil sich etwas ändern muss. - Vielen Dank.