Marco Tullner (CDU):

Ich habe die Bemerkung des Kollegen nicht gehört, aber sie war sicherlich freundlich gemeint. - Herr Präsident! Meine Damen und Herren! Die Zeit läuft. Lehrerbildung ist ein Thema, dem wir uns hier schon sehr intensiv gewidmet haben. Und man kann offen zugestehen, dass wir in der Koalition durchaus öfter einmal darum ringen, weil die CDU-Fraktion manchmal ein paar andere Vorstellungen hat. Aber an dieser Stelle haben wir, glaube ich, einen guten Kompromiss gefunden,

(Zustimmung von Sandra Hietel Heuer, CDU)

der in der Grundschulpädagogik die Dinge vielleicht ein bisschen modernisiert. Die Frage der gemeinsamen ersten Phase bei den weiterführenden Schulformen ist einen Versuch wert, um festzustellen, ob wir damit mehr Dynamik und mehr Fülle an Menschen hinbekommen.

Das Grundproblem, das wir an dieser Stelle aber nach wie vor haben, ist, dass unsere Lehrerausbildung zu lange dauert. Die sieben Jahre sind aus unserer Sicht durchaus reformbedürftig.

Wir sind in einem weiteren Punkt der Auffassung, dass sich die Bedarfssteuerung stärker in der Hochschulkapazität abbilden muss. Ich verweise auf die Zielvereinbarungen, in denen die Zahlen für fünf Jahre festgeschrieben sind. Ich habe nach wie vor Zweifel daran, dass die im Grundschulbereich so gebraucht werden, wenn man sich die Zahlen in diesem Bereich anschaut. Der Minister würde an dieser Stelle, wenn er reden würde, sofort sagen, das sind Altersabgänge usw. Ich kenne die Debatte. Wir müssen darin sicherlich fortfahren. Ich bin froh darüber, dass wir diesen Punkt zu einem Ende gebracht haben, und kündige an, dass wir bei dem Thema weiter streiten und um die besten Lösungen ringen werden und handeln werden. - Danke.