Jörg Bernstein (FDP):

Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen! Zunächst einmal ein herzliches Dankeschön an die antragstellende Fraktion. Ich bin jemand, der sich gern mit neuen technischen Dingen beschäftigt und von daher war es eine gute Gelegenheit, sich mit diesen vier Buchstaben Wero, die sich in der Banking-App meiner Sparkasse herumtrieben - übrigens in schwarz-gelb gehalten; eine tolle Farbkombination   zu beschäftigen.

(Lachen und Zustimmung bei der CDU und bei der FDP)

Ich hoffe zumindest, es war schwarz-gelb.

(Stefan Ruland, CDU: War es! - Dr. Falko Grube, SPD: Zumindest hast du gelb-rot am Revers!)

- Ich habe eine attestierte rot-grün-Schwäche, dafür kann ich nichts.

(Olaf Meister, GRÜNE, lacht)

Ich habe sie im vertrauensvollen Austausch mit dem Kollegen Ruland tatsächlich zum Laufen gebracht und die Vorteile dieses Systems erschließen sich mir jetzt trotzdem nicht so unbedingt. Es ist offensichtlich eine Echtzeitüberweisung von Konto zu Konto möglich. Für mich ist noch immer die Frage ungeklärt, die vorhin Kollege Ruland gestellt hat, was jetzt den konkreten Mehrwert angeht, also außerhalb der Diskussion um die Datensouveränität, die sich mir völlig erschließt.

In Bezug auf den reinen Bezahlvorgang ist für mich im Moment immer noch die bevorzugte Variante, dass man, wenn man einen Gebührenbescheid bekommt, egal ob von der Stadt oder vom Land, dann einfach über das Scannen des QR-Codes mit der Banking-App mit einem Klick die Überweisung tätigt, nachdem man seine TAN-Nummer eingegeben hat. Das ist eigentlich relativ unproblematisch zu erledigen.

Ich sehe jetzt wirklich keinen konkreten Vorteil. Aber wie gesagt, ich bin lernfähig und hoffe im Rahmen der Debatte noch auf die eine oder andere Erleuchtung. Ich hoffe, dass von dem beurlaubten Sparkassenmitarbeiter, also dem Kollegen Ruland, erleuchtende Bemerkungen kommen. Ansonsten gibt es sicherlich die Möglichkeit, sich im Ausschuss darüber auszutauschen. - Vielen Dank für die Aufmerksamkeit. Danke sehr.