Katrin Gensecke (SPD):

Vielen Dank, Herr Präsident. - Liebe Kolleginnen und Kollegen! Viele Dinge sind schon angesprochen worden. Aber ich möchte noch sagen: Es ist gut, dass inzwischen der psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen, aber auch von uns Erwachsenen in den letzten Jahren mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird, mehr Aufmerksamkeit in der Gesellschaft, in der Politik, aber auch in der Forschung. Und es ist gut, dass man psychische Erkrankungen als das sieht, als das sie gesehen werden müssen: Es sind Erkrankungen, die behandelt werden und die auch behandelt werden müssen. Das ist ein Fortschritt für uns alle. Damit wird inzwischen auch das Stigma etwas abgelegt.

Wir wissen auch, dass die Auswirkungen der Coronapandemie und die Zeit der Einschränkungen insbesondere bei Kindern und Jugendlichen bis zum heutigen Tag tiefe Spuren hinterlassen haben. Das zeigen die vorliegenden Studien, auch wenn diese schon einen etwas länger zurückliegenden Zeitraum umfassen. Diese Studien zeigen, dass unsere jungen Menschen eher psychosomatische Erkrankungen wie Einschlafprobleme haben oder das Gefühl von Alleinsein und von Einsamkeit mit sich tragen, dass sie eher einmal zu Alkohol, zu Tabak greifen, dass sie die sogenannten salzigen Süßigkeiten oder Softdrinks konsumieren, und das eher als ihre Altersgenossen in anderen Bundesländern.

Aber   damit will ich auch schon zum Ende kommen  , ich glaube, am allerwichtigsten   das hat die Kollegin Frau Schneider schon gesagt   sind die präventiven Angebote. Hierbei können wir noch viel mehr tun. An dieser Stelle möchte ich an unsere Aktuelle Debatte am Dienstag erinnern, Stichwort: Social Media. Ich denke, über alles Weitere können wir im Ausschuss diskutieren. - Vielen Dank.

(Zustimmung bei der SPD und bei den GRÜNEN)