Präsident Dr. Gunnar Schellenberger:

Meine sehr geehrten Damen und Herren! Ich bitte, die Plätze wieder einzunehmen.

(Zurufe: Mikrofon!)

- Ich wollte Ihnen ersparen, es ganz so laut zu machen.

Wir haben alle die Plätze wieder eingenommen. Wir setzen die unterbrochene Sitzung fort. Ich gebe das Ergebnis der Wahl des Ministerpräsidenten bekannt.

Nach der mir vorliegenden Wahlniederschrift zum Wahlvorschlag der Fraktionen von CDU, SPD und FDP in der Drs. 8/6530 wurden 97 Stimmzettel abgegeben. Ungültig ist ein Stimmzettel, gültige Stimmzettel gibt es somit logischerweise 96. Für den Wahlvorschlag stimmten 58.

(Stehende Ovationen bei der CDU, bei der SPD, bei der FDP und von der Regierungsbank - Zustimmung bei der Linken und bei den GRÜNEN)

Gegen den Wahlvorschlag stimmten 38. Stimmenthaltungen gab es keine.

Wie ich eingangs erläutert habe, ist zum Ministerpräsidenten gewählt, wer die Mehrheit der Stimmen der Mitglieder des Landtages erhält. Das heißt, bei 97 Mitgliedern des Landtages müssen mindestens 49 gültige Stimmen für den Wahlvorschlag abgegeben werden. Das heißt, mit 58 Stimmen hat der Wahlvorschlag die erforderliche Mehrheit der Mitglieder des Landtages erreicht.

Herr Sven Schulze, ich frage Sie: Nehmen Sie die Wahl an?


Sven Schulze (Minister für Wirtschaft, Tourismus, Landwirtschaft und Forsten):

Herr Präsident, ich nehme die Wahl an. - Vielen Dank.

(Starker Beifall bei der CDU, bei der SPD und bei der FDP - Zustimmung bei den GRÜNEN)


Präsident Dr. Gunnar Schellenberger:

Meine sehr verehrten Damen und Herren! Damit ist der Tagesordnungspunkt 1 beendet. - Ich danke der Presse.

(Zuruf)

- Ich danke der Presse für die Aufmerksamkeit.