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Plenarsitzung

Aktuelle Corona-Regeln für den Landtag

17. Jul. 2021

Eine erste Allgemeinverfügung der Landtagsspitze zur Bekämpfung des Corona-Infektionsgeschehens im Landtag von Sachsen-Anhalt war bereits im November 2020 in Kraft getreten. Diese wurde nun von Landtagspräsident Dr. Gunnar Schellenberger aktualisiert. Die Allgemeinverfügung (siehe PDF unten) gilt bis einschließlich 6. August 2021.

Symbolbild: OP-Maske liegt auf PC-Tastatur

Die Liegenschaften des Landtags dürfen nur noch mit einer medizinischen bzw. einer KN95-/N95- bzw. FFP2-Maske betreten werden. Foto: Alexander Hauk/pixelio.de

Auf Empfehlung des Corona-Stabs der Landtagsverwaltung und nach Erörterung in der Sitzung des Ältestenrats waren bereits Anfang November 2020 folgende Entscheidungen getroffen worden:

  • Mit einer Allgemeinverfügung wurde im Landtagsgebäude eine weitreichende Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung in Kraft gesetzt. 
  • Die Vorsitzenden der Ausschüsse wurden schriftlich mit Nachdruck aufgefordert, das Ausschussberatungsgeschehen, das inzwischen wieder das Normalniveau erreicht hatte, unbedingt an die veränderte Lage anzupassen.
  • Die Fraktionen wurden ebenfalls schriftlich aufgefordert, ihr Beratungs- und Veranstaltungsgeschehen der veränderten Lage anzupassen.

Die Abgeordneten werden gebeten, die allen bekannten Hygiene-Regelungen auch im Plenarsaal einzuhalten. Das bedeutet konkret, dass sie im Saal zumindest dann eine Mund-Nase-Bedeckung tragen sollen, wenn sie sich von ihrem Platz durch den Saal zu einem Saalmikrofon oder zum Rednerpult oder zu einem der Ausgänge bewegen. Gleiches gelte für das Landtagsgebäude. Zwischenzeitlich wurden als zusätzliche Schutzmaßnahme Plexiglaskabinen um die Sitzplätze der Abgeordneten im Plenarsaal installiert.

Landtagspräsident wirbt um Disziplin

„Indem Sie diese Regelungen einhalten, helfen Sie mit, dieses Haus arbeitsfähig zu halten und Ihre wie die Gesundheit aller Kolleginnen und Kollegen sowie unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu schützen“, betont wie schon seine Vorgängerin im Amt, Gabriele Brakebusch, der neue Landtagspräsident Dr. Gunnar Schellenberger gegenüber den Abgeordneten. Zweifel an den Maßnahmen seien das eine, das Befolgen geltender Regelungen das andere. Politische Auseinandersetzungen über die Maßnahmen würden durch Rede und Gegenrede ausgetragen und – falls erforderlich – demokratisch mit Mehrheit entschieden.