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Donnerstag, 27.06.2019

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Plenarsitzung

„Noch weniger geht nicht mehr!“

Trillerpfeifen und Martinshorn bildeten am 18. September den Auftakt zum Sitzungstag des Landtags in Magdeburg. Kolleginnen und Kollegen von Polizei und Feuerwehr demonstrierten vor dem Parlament ihren Unmut über verschiedene Pläne der Landesregierung. Diese sehen unter anderem die Anhebung der Altersgrenze für Vollzugsbeamte bei Feuerwehr, Polizei und Strafvollzug von 60 auf 62 Jahre und das allgemeine Pensionseintrittsalter für Beamte von 67 Jahren vor. Kein Feuerwehrmann könne in voller Ausrüstung von 30 Kilogramm und Atemschutz ein Hochhaus erstürmen, so der Wortlaut im eigens von den Gewerkschaften und Verbänden während der Kundgebung ausgereichten Flyer.

Beamtinnen und Beamte von Feuerwehr, Polizei und Strafvollzug bei ihrer Kundgebung vor dem Landtag am 18. September. Foto: Stefan Müller

Mit dem Slogan „Sind im Land die Kassen leer, sparen wir bei Polizei und Feuerwehr“ begrüßten die Beamtinnen und Beamten die Abgeordneten des Landtags. Sie forderten die Ablehnung weiterer Maßnahmen der Besoldungskürzung und der Verschlechterung der Arbeitsbedingungen. So heißt es im Aufruf an die Abgeordneten: „Die Beamtinnen und Beamten erfüllen gemeinsam mit den Tarifbeschäftigten unverzichtbare Aufgaben für die Bürgerinnen und Bürger, die Wirtschaft, die Umwelt dieses Landes. Gerade die Beamtinnen und Beamten der Polizei und Feuerwehr leisten ihren Dienst unter Einsatz von Leben und Gesundheit mit sehr belastenden Arbeitsbedingungen wie Schicht- und Nachtdiensten.“ Mit Spannung werden nun die Beratungen im Plenum erwartet.