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Freitag, 15.12.2017

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Plenarsitzung

Landtagspräsidentin eröffnet neue Ausstellung

Was haben der Landtag, die Schlosskirche in Wittenberg und das Justizzentrum in Stendal gemeinsam? Die Antwort erfahren Sie in der neuen Ausstellung des Landtags mit dem Titel: „25 Jahre Staatliches Bauen in Sachsen-Anhalt“. Landtagspräsidentin Gabriele Brakebusch wird die Ausstellung am Montag, 19. Juni 2017, eröffnen.

Ausstellung zu 25 Jahre staatliches Bauen

Durch die Förderung von Baukultur und die Pflege des baukulturellen Erbes wird Sachsen-Anhalt nicht nur schöner, Staatliches Bauen bringt auch die Wirtschaft des Landes weiter voran. Seit über 25 Jahren wurden verschiedenste Bauprojekte mit Hilfe des Landesbetriebes für Bau- und Liegenschaftsmanagement Sachsen-Anhalt sowie gemeinsam mit freiberuflichen Architekten, Ingenieuren, dem Handwerk und der Bauindustrie erfolgreich auf den Weg gebracht und abgeschlossen.

Dazu zählen zum Beispiel der Landtag von Sachsen-Anhalt, die Schlosskirche der Lutherstadt Wittenberg oder das Justizzentrum „Albrecht der Bär“ in Stendal. Die Pressestelle des Ministeriums der Finanzen hat eine Ausstellung mit 25 Großmotiven entwickelt, die vom 19. Juni bis 28. Juli 2017 im Landtag zu sehen ist.

Weitere Ausstellung zu Vergangenheitsbewältigung

In einer weiteren Ausstellung versuchen vier Künstler auf fotografischem Wege ihre Vergangenheit zu bewältigen. Alle drei verbrachten beträchtliche Teile ihrer Kindheit und Jugend in Kinderheimen, Spezialkinderheimen und Jugendwerkhöfen der DDR. Sie erlebten und erlitten Drill und Gewalt, Einsamkeit, Demütigungen und Missbrauch. 

Den Fotografien der vier Künstler gelingt es sowohl ihre Empfindungen und Erfahrungen, aber auch ihre Träume und Sehnsüchte auszudrücken. Foto: Brigitte Matthias

Die Erziehung war geprägt von Unberechenbarkeit, Machtmissbrauch und Härte. Neben den bleibenden seelischen Wunden dauert noch heute der Kampf gegen das Vorurteil an, kriminell gewesen zu sein. Die Ausstellung ist noch bis zum 7. Juli 2017 im Ostflügel des Landtags zu sehen. 

Die Ausstellungen können jeweils von Montag bis Freitag in der Zeit von 8 bis 18 Uhr im Parlamentsgebäude am Domplatz besucht werden. Der Eintritt ist kostenfrei.