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Mittwoch, 28.06.2017

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Plenarsitzung

Landtagsauto wird mit Ökostrom geladen

Umwelt- und Klimaschutz spielen nicht erst in den letzten Jahren eine große Rolle für Politik und Gesellschaft. Seit Jahrzehnten machen Umweltaktivisten und -politiker auf die Folgen des Klimawandels aufmerksam und drängen immer nachdrücklicher auf Maßnahmen, die den Biohaushalt schützen und wiederaufbauen. Der Raubbau an der Natur, der von keinem anderen Lebewesen wohl so stark betrieben wird wie vom Menschen, fordert seinen Tribut. Um selbst etwas gegen die Umweltsünden des Menschen zu tun, muss man bei sich selbst im Haushalt beginnen – beispielsweise beim Einsparen von Wasser oder Energie.

Landtagspräsidentin Gabriele Brakebusch weihte das neue Elektrofahrzeug des Landtags ein. Foto: Stefan Müller

Landtagspräsidentin Gabriele Brakebusch will zusammen mit dem Landtag mit gutem Beispiel vorangehen. Im Zuge eines regulären Fahrzeugwechsels regte sie an, ein Elektrofahrzeug auszuwählen. Gefragt nach den Modalitäten des Aufladens, erwidert die Landtagspräsidentin ganz firm: „Das passiert ganz problemlos in der Garage auf dem Landtagsinnenhof. Da wird einfach der Stecker in die Steckdose gesteckt.“ Das neue Modell, Teil eines Behördenleasings, ist ein BMW i3, der allem voran vom Postdienst des Landtags genutzt werden soll.

Demnach wird das Fahrzeug vordergründig für Kurierfahrten (Postaustausch, Stadtfahrten) eingesetzt; die Reichweite wird auf circa 200 Kilometer eingeschätzt. Der Landtag bezieht seit 2014 zu 100 Prozent Ökostrom, was bei der Wahl des neuen Kurierfahrzeugs ebenfalls eine Rolle spielte. Der E-Pkw entspricht zudem den Forderungen aus dem parlamentarischen Raum zur Verbesserung der Umweltbilanz des Fuhrparks.