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Mittwoch, 28.06.2017

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Plenarsitzung

Brakebusch gratuliert Handwerksmeistern

150 Handwerksmeisterinnen und Handwerksmeister haben am Sonnabend, 11. März, von der Handwerkskammer Magdeburg ihre Schmuckmeisterbriefe erhalten. Redner bei der Festveranstaltung im Magdeburger Maritim Hotel waren Hagen Mauer, Präsident der Handwerkskammer Magdeburg, Prof. Dr. Armin Willingmann, Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt, und Dr. Lutz Trümper als Präsident des Städte- und Gemeindebundes Sachsen-Anhalt. Unter den Gratulanten war auch Landtagspräsidentin Gabriele Brakebusch.

Anlässlich dieser Meisterfeier erklärte Landtagspräsidentin Gabriele Brakebusch: „Jedem, der sich für einen handwerklichen Beruf entscheidet, zolle ich meinen Respekt. Handwerksmeister gelten in Deutschland nach wie vor als qualitätsbewusst, kompetent und zuverlässig. Das soll auch so bleiben. Stehen doch gerade viele Unternehmensübernahmen bevor, zu denen wir den jungen Meistern den Rücken stärken wollen. Es gilt auch, den Meistertitel als stabilen Garanten für solide, handwerkliche Leistung weitestgehend zu erhalten. Schließlich trägt er zur wirtschaftlichen Stabilität des Handwerks als tragende Säule des Mittelstands bei.“

„Ritterschlag im Handwerk“

„Der Meisterbrief ist der Ritterschlag im Handwerk. Die Meisterqualifikation steht für nachhaltiges Unternehmertum, engagierte Ausbildung, hohe handwerkliche Güte und gelebten Verbraucherschutz in Deutschland und Europa. Der Meister ist unantastbar“, sagte Handwerkskammer-Präsident Hagen Mauer, auch in Hinblick auf die Bestrebungen der Europäischen Union, die Meisterpflicht abzuschaffen.

Wirtschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann gratulierte den frischgebackenen Jungmeisterinnen und Jungmeistern: „Ich gratuliere Ihnen zu Ihren Meisterbriefen und wünsche Ihnen, dass Sie Ihre erworbenen Kenntnisse und Erfahrungen nunmehr erfolgreich einsetzen können – sei es als Führungskraft im Betrieb oder als selbständiger Unternehmer. Das Handwerk wird zurecht als ‚Wirtschaftsmacht von nebenan‘ bezeichnet und ist auch in Sachsen-Anhalt einer der größten und vielseitigsten Wirtschaftsbereiche, der wichtige Impulse für nachhaltiges Wachstum, gute Beschäftigung und regionale Wertschöpfung setzt.“

„Als Magdeburgs Oberbürgermeister und als Präsident des Städte- und Gemeindebundes Sachsen-Anhalt freue ich mich ganz besonders, dass wir 150 Jungmeister mit ihren Meisterbriefen ehren. Diese jungen Menschen sind die Zukunft des Handwerks und insbesondere in Zeiten des Fachkräftemangels wichtiger denn je. Ich gratuliere ihnen herzlich und möchte sie dazu ermutigen, ihr Wissen und ihre Erfahrungen an die künftigen Generationen weiterzugeben und auch andere für das Handwerk zu faszinieren“, sagte Dr. Lutz Trümper.

Vom Elektrotechniker bis zum Metallbauer

Die 150 Handwerksmeisterinnen und Handwerksmeister kommen aus den Berufen Elektrotechniker, Kraftfahrzeugtechniker, Friseur, Installateur und Heizungsbauer, Maler und Lackierer, Maurer und Betonbauer, Tischler und Metallbauer. Alle haben ihre Meisterausbildung oder Teile ihrer Meisterausbildung im Berufsbildungszentrum der Handwerkskammer Magdeburg absolviert.